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MOTOGP-CHEF SPORTLICHER OFFIZIELLER SAGT, 22-FAHRER-GRIDD IST DIE RICHTIGE GRÖSSE

3h ago·

MotoGP-Sportchef Carlos Ezpeleta hat die Idee heruntergespielt, dass die Meisterschaft ihre Startaufstellung vergrößern müsse. Er betonte, das aktuelle Format mit 22 Fahrern sei etwas, das die Serie unbedingt schützen wolle. Im Gespräch sagte Ezpeleta, die MotoGP „mag 22“ und sei „nicht überzeugt, dass mehr Motorräder auf dem Grid tatsächlich für irgendwen besser ist“. Zudem verwies er auf „einen enormen Mehrwert für die Teams [in den Startplätzen]“ und machte klar, dass MotoGP diese Struktur erhalten will.

Seine Aussagen fallen in eine Phase von Hersteller-Änderungen. Seit Suzuki Ende 2022 ausgestiegen ist, ist die MotoGP bei ihrer bisherigen Größe geblieben. Gleichzeitig beendete das Aus des GSX-RR-Projekts auch die frühere Ambition einer perfekt ausgewogenen, symmetrischen Aufstellung, bei der jeder der sechs Hersteller jeweils ein Werksteam und ein Satellitenteam stellen sollte. Stattdessen unterstützt heute jedes der vier verbliebenen Hersteller jeweils ein eigenständiges Team, während Ducati zwei zusätzliche Teams bereitstellt.

Obwohl Ezpeleta neue Hersteller grundsätzlich begrüßte, stellte er klar, dass der Einstieg in die MotoGP kein Selbstläufer ist. „Natürlich sind neue Hersteller immer willkommen“, sagte er, verwies aber darauf, dass es „einen Weg und einen Prozess gibt, um in der MotoGP anzutreten“, und ergänzte: „Es ist wirklich schwer, auf dieses Niveau zu kommen.“

Neben der Diskussion um die Grid-Größe ging Ezpeleta auch auf anstehende Kalenderänderungen ein. Er bestätigte, dass die Hersteller unverändert bleiben, der Kalender aber in der kommenden Saison mit zwei „neuen“ Austragungsorten angepasst wird. Das Autódromo Oscar y Juan Galvez in Buenos Aires soll erstmals seit 1999 wieder im Kalender stehen, während Adelaide Phillip Island als Austragungsort des australischen Rennens ersetzen wird.

Ezpeleta sagte, der Kalender sei „nahezu bestätigt“, und beschrieb die Balance, die bei der Aufnahme von Events nötig ist. „Es kommen zwei neue Strecken hinzu, die bereits für nächstes Jahr bestätigt sind“, erklärte er. Gleichzeitig warnte er aber: „Man kann es nur bis zu einem gewissen Grad treiben“, denn wenn man mehrere neue Rennen auf einmal einführt, wird jedes Event „vier-fünfmal komplexer als ein bestehendes Rennen“.

Weiter vorausblickend hat MotoGP bereits bestätigt, dass die Saison 2027 – der Start der neuen 850-ccm- und Pirelli-Ära – in Thailand beginnt, vom 5. bis 7. März.

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