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BRAD BINDER SAGT, DER KAMPF UM DEN 10. PLATZ AUF KTM SEI „KEIN SPASS“ NACH DEM ERGEBNIS AUS UNGARN

3h ago·

🇬🇧

Brad Binder gab zu, dass ihn seine aktuelle KTM-Form nach einem schwierigen Grand-Prix-Wochenende in Ungarn mit „viel Hausaufgaben“ zurücklässt. Der Südafrikaner wurde in Balaton Park Zehnter – ein Ergebnis, das er als eines seiner besseren Rennen in dieser Saison bezeichnete –, sprach aber offen darüber, was das für sein Tempo und sein Vertrauen auf der RC16 bedeutet.

Binners beste MotoGP-Ergebnisse bislang sind jeweils siebte Plätze, die er zum Saisonauftakt in Thailand sowie beim Grand Prix von Katalonien erzielte. Seit Beginn der vergangenen Saison hat er nur drei Resultate unter den Top Sechs geschafft, während Teamkollege Pedro Acosta deutlich produktiver war und in derselben Zeit acht Podestplätze einsammelte. Der Abstand zeigt sich auch in der KTM-Punkte-Situation: Nachdem Enea Bastianini in Ungarn Neunter geworden war, lagen er und Binder in der Tabelle bei 48 Punkten gleichauf, während Acosta 138 Zähler auf dem Konto hat – gegenüber 102 für die anderen KTM-Fahrer hinter ihm.

Mit Blick auf Ungarn sagte Binder, er habe „gedacht, dass ich viel stärker sein würde“, und ergänzte, er habe „an Tempo gefehlt, weil ich viel zu hart arbeiten musste, um überhaupt mitzukommen“. Er räumte auch ein, dass es sich selbst dann nicht zufriedenstellend anfühlte, wenn er das Motorrad in die Punkte brachte: „Trotzdem Platz zehn. Ich habe eine Menge Hausaufgaben, um einen Weg zu finden, mich zu verbessern. Es macht keinen Spaß, nur um den zehnten Platz zu kämpfen.“

Binder verwies außerdem auf die Herausforderung, Tempo zu finden, ohne die Kontrolle über die Grenzen des Motorrads zu verlieren. Er sei sich weiterhin unsicher, wie er mehr Pace freischalten könne, „ohne zu überfahren“.

Mit den nächsten Rennen vor der Tür erwartet er in Brünn ein deutlich angenehmeres Wochenende – dort holte er seinen ersten MotoGP-Sieg. „Wir werden in Brünn mehr Spaß haben“, sagte Binder. Er nannte es „eine richtig coole Strecke“ und bemerkte, es gebe „keinen anderen Kurs wie diesen“.

Der Druck ist auch deshalb hoch, weil KTM die Fahrer bis zum Ende dieses Monats über ihre Zukunft informieren muss. Berichten zufolge steht Maverick Viñales im Rennen um Binders Sitz – allerdings muss Binder erst noch beweisen, dass er nach einem von einer Verletzung unterbrochenen Jahr wieder in Topform zurückkehren kann.

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