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JOHANN ZARCO SAGT, ER WERDE NICHT VERSUCHEN, NACH SEINER KNIEVERLETZUNG EIN MOTOGP „SUPERHELD“ ZU SEIN

3h ago·

Johann Zarcos Rückkehr in die MotoGP wird von einer langen Reha nach seinem Sturz in Barcelona geprägt. Der Honda-LCR-Pilot arbeitet derzeit auf ein Comeback-Fenster hin, das aktuell mit September in Verbindung gebracht wird. Der Zeitplan ist weiterhin nicht vollständig bestätigt, als wahrscheinlich gilt jedoch, dass Zarco zurückkehrt, wenn die Auslandsserie beginnt. Der Japan-Grand-Prix am 4. Oktober markiert dabei den Start der letzten Phase der Saison 2026.

Die Verletzung, die Zarco mehrere Monate außer Gefecht setzte, hing mit einem komplexen Knieproblem zusammen. Laut Berichten führte die Kombination aus Knie-Schaden und schweren Schürfungen dazu, dass lange Zeit eine Operation bei einem vertretbaren Risiko nicht möglich war. Die neuesten Informationen besagen, dass der 36-Jährige durch den Vorfall keine schwerwiegenden langfristigen Folgen zu befürchten hat.

Auch Barcelona selbst wurde zu einem schwierigen Kapitel in der MotoGP-Geschichte. Der GP von Katalonien endete zum Auftakt mit einer ungewöhnlichen Abfolge: Nach dem dritten Versuch und zwei getrennten Eingriffen durch Rettungskräfte ging Fabio Di Giannantonio schließlich in Führung und überquerte als Erster die Ziellinie. Die Stimmung auf dem Podium wurde als gedämpft beschrieben, während sowohl Alex Marquez als auch Zarco im Krankenhaus behandelt wurden.

Zarcos Einstellung unmittelbar nach dem Crash war auf Genesung statt Rennen ausgerichtet. In einer Canal+-Aufzeichnung sagte er: „Ich habe einfach gehofft, dass ich wieder gehen kann.“ Außerdem verglich er seine Situation mit der viel beachteten Rehabilitation von Marc Marquez und beschrieb das, was er als Wendepunkt in seinen eigenen Erwartungen ansah. Zarco sagte Canal+, er habe Marquez „leiden“ und „ein Gesicht verziehen“ sehen, während Nadeln in seine Schulter gesetzt wurden, und ergänzte: „Das hat mir klar gemacht, wie hart das ist. Ich fühle mich nicht so mutig wie er; ich will kein Superheld sein.“

Der Bericht hebt außerdem einen Faktor hervor, der Zarco half, die Zwangspause mit mehr mentaler Ruhe anzugehen: Er war nicht in die Unsicherheit rund um den Transfermarkt 2027 verstrickt. Wie auch Teamkollege Diogo Moreira soll Zarco bis Ende 2027 an einen großen Hersteller gebunden sein, und er stellte die Sicherheit ausdrücklich in den Zusammenhang mit seiner Geduld. „Ich kann so denken, weil ich das Glück habe, bereits einen Vertrag für 2027 zu haben“, sagte er. „Das erlaubt mir, geduldig zu sein.“

Für den kommenden British Grand Prix hat LCR Honda einen Ersatz vorbereitet: Der erfahrene Cal Crutchlow wird zu Hause die RC213V pilotieren.

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