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MAT OXLEY SAGT, EINIGE FAHRER WOLLEN, DASS JOURNALISTEN NICHT MEHR ÜBER MARC MARQUEZ SPRECHEN

5h ago·

MotoGP-Kommentator Mat Oxley ist der Ansicht, dass Marcs Marquez’ Rivalen oft nicht gern über ihn sprechen, weil das „ihr Ego beschädigt“. In seinem Podcast „Oxley Bom“ verwies Oxley darauf, dass selbst Fahrer, die nicht mit demselben Material unterwegs sind, reagieren können, wenn Marquez in den Debriefings zur Sprache kommt.

Oxley griff eine Geschichte auf, die Peter Bom über Marquez’ Nachfolger bei Honda und seine aktuellen Ducati-Teamkollegen erzählt hat: Ingenieure hätten ihnen gesagt, sie sollen „wie die #93“ fahren. Bom habe „mit ein oder zwei Fahrern gesprochen, die diesen Satz nicht mehr hören konnten!“ Laut Oxley habe Bom außerdem eine deutliche Veränderung im Auftreten der Fahrer beobachtet, sobald Marquez’ Name im Gespräch auftaucht. „Es ist nur natürlich, dass er ‚in ihren Köpfen‘ ist“, sagte Oxley und ergänzte: „Das ist bei anderen Fahrern allgemein so – manche mehr, manche weniger.“

Oxley ging noch weiter und beschrieb die Reaktion als eine Art mentalen Druck. „Es ist eine Ego-Sache, selbst wenn sie nicht auf der Honda oder dem gleichen Bike sitzen“, sagte er. „Wenn du mit ihnen sprichst und Marc mehr als einmal erwähnst, siehst du sie so denken: ‚Halt den Mund über Marc!‘“ Seiner Meinung nach macht Marquez’ Status als bester Fahrer des aktuellen Grids diese Reaktion unvermeidlich: „Natürlich ist das so – er ist der Beste von ihnen.“

Das Gespräch schlug auch den Bogen dazu, wie Marquez’ drohende Präsenz das Gesamtbild in der WM beeinflussen kann. Oxley meinte, dass das Gefühl der Unausweichlichkeit rund um Marquez möglicherweise zum jüngsten Formtief von Aprilia beigetragen habe, gleichzeitig aber auch den Druck auf die Teams erhöht habe, die an der Spitze liegen – denn ihr Vorsprung sei kleiner geworden.

Oxley verwies auf jüngste Schwankungen im Punkte-Rennen: Marco Bezzecchi lag nach dem Sieg beim Italien-GP noch 102 Punkte vor, war danach aber vier Punkte hinterher, weil er in vier aufeinanderfolgenden Grand Prix keine Punkte geholt hatte. Jorge Martin verlor im selben Zeitraum 67 Punkte auf den amtierenden Champion. Außerdem bemerkte er, dass Francesco Bagnaia „maßlos wütend“ gewesen sei, als er erfahren habe, dass er sich eine Garage mit Marquez teilen müsse – obwohl er damals gerade im direkten Anschluss an zwei Titel in Folge war. Trotz Verletzungsproblemen habe Marquez ihn seit seinem Wechsel inzwischen um über 300 Punkte übertroffen.

Zum Abschluss hob Oxley Marquez’ Bilanz hervor: In seiner 14. Saison wurde er, wenn er fit ist, nie von einem anderen Fahrer auf gleichwertigem Material übertroffen, und „in den meisten Fällen hat er den internen Wettbewerb regelrecht auseinandergeblasen.“

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