Skip to content
64°

MOTOGP-TEAMS WURDEN GEBETEN, BIS ZUM SEPTEMBER AUF DIE ENTSCHEIDUNG ZUM QATAR-GP ZU WARTEN

2h ago·

Die Unsicherheit rund um die Auftaktrennen des MotoGP-Kalenders in Katar hat sich laut Speedweek weiter vertieft, da die Lage im Persischen Golf weiterhin „angespannt, instabil und unberechenbar“ sei. Bei anhaltendem Konflikt zwischen Iran, Israel und den USA, so der Bericht, könne derzeit kein Rennen in der Region stattfinden.

Speedweek hält fest, dass der Motorsport-Gesamtkalender bereits entsprechend umgebaut wurde. In der Formel 1 wurden die Rennen nach Europa verlegt: Der Große Preis von Katar wurde nach Barcelona verlegt, der von Bahrain nach Monza. Das Bahrain-Rennen soll am 4. Oktober in Sepang in Malaysia nachgeholt werden, während der Große Preis von Saudi-Arabien in Dschidda nicht stattfinden wird.

Da MotoGP und Formel 1 beide unter dem Liberty-Media-Dach stehen, haben die MotoGP-Teams dieselbe Botschaft erhalten: Vor September wird keine Entscheidung über den Katar-Grand-Prix getroffen – geplant ist er für Anfang November. Der Bericht ergänzt, dass die MotoGP-Strukturen bereits zuvor gezwungen waren, Termine anzupassen. Am 15. März hatte die MotoGP Sports Entertainment Group (früher Dorna) das Wüstenrennen, das für April angesetzt war, verschoben. Dadurch wurden weitere Änderungen nötig: Der Große Preis von Portugal in Portimão wurde auf den 22. November verlegt, das Saisonfinale in Valencia auf den 29. November. Infolgedessen verlegte die FIM ihre Weltmeisterschaftsgala von Monaco nach Malaga.

Ein entscheidendes Problem ist das Fehlen eines automatisch nachrückenden Ersatz-Standorts. Speedweek sagt, dass es derzeit keinen Ersatzkurs im MotoGP-Kalender gibt, der einspringen würde, falls Katar abgesagt wird. Der Bericht weist darauf hin, dass MotorLand Aragon diese Rolle erst ab 2028 für zunächst vier Jahre übernehmen soll; das dortige letzte Rennen ist aktuell für 2027 vorgesehen.

Sollte Katar abgesagt werden, kommt der Bericht zu dem Schluss, dass es auf Basis der derzeit vorliegenden Informationen keinen Ersatz-Grand-Prix geben würde.

MotoGP-CEO Carmelo Ezpeleta wird mit den Worten zitiert, wie man vorgeht: „Unsere Priorität ist immer die Sicherheit und das Wohlergehen aller Beteiligten im MotoGP und sicherzustellen, dass jedes Grand Prix auf höchstem Niveau stattfindet. Wir wissen auch, wie wichtig es ist, unseren Fans so früh wie möglich Klarheit zu geben, und Ticketinhaber erhalten die Möglichkeit, ihre Tickets auf das nächste Event zu übertragen.“

View sources