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PIRELLI-CHEF SAGT, DUCATI UND KTM SETZEN BEI DEN 2027ER REIFENTESTS DAS TEMPO

3h ago·

Pirellis Rennsportführung ist überzeugt, dass die ersten Vorarbeiten für den MotoGP-Reifenwechsel 2027 bereits deutlich machen, welche Teams am schnellsten vorankommen und welche noch „ihren Rhythmus finden“. Da die 2027er Regularien eine breite Palette an Prototyp-Änderungen mit sich bringen, gilt der Umstieg auf Pirelli-Reifen als eine der größten Herausforderungen für das Feld – und genau deshalb wird Toprak Razgatlıoğlu in seiner zweiten Saison erwartet, „für Probleme zu sorgen“.

Der erste Eindruck von der neuen Pirelli-Ausrichtung kam im Juni bei einem privaten Test in Brünn. Dort konnten die Teams beginnen, das Verhalten der Reifenmischungen kennenzulernen. Obwohl keine Testergebnisse veröffentlicht wurden, teilte Giorgio Barbier, Pirellis Racing Director, erste Einschätzungen mit, welche Teams offenbar am besten vorbereitet sind. Gegenüber Speedweek sagte Barbier: „Es ist in diesem Stadium noch zu früh, um das zu sagen“, fügte jedoch hinzu, er habe gesehen, dass „Ingenieure und Mechaniker, also die Teams als Ganzes, auf einem sehr hohen Niveau arbeiten“.

Auf die Frage, welche Teams zu den neuen Pirelli-Anforderungen passen, hob Barbier Ducati und KTM als die herausragenden Testteams hervor. „An der Spitze liegen die Testteams von KTM und Ducati“, sagte er. Barbier erklärte, er arbeite gern mit ihnen, weil sie „an der Spitze des Wissens“ stünden und weil sie „genau wissen, was getan werden muss“, dabei aber fokussiert bleiben. Besonders hob er deren Vorgehensweise hervor: „Wenn sie etwas testen wollen, das mit Aerodynamik, Elektronik oder den Reifen zu tun hat, konzentrieren sie sich darauf.“ Seiner Ansicht nach ist diese Disziplin entscheidend: „Sie probieren nicht gleichzeitig verschiedene neue Dinge aus; das ist wichtig.“

Barbier nannte außerdem die Einstellung der Testfahrer als Pluspunkt: Sie hätten „die richtige Einstellung“ und „wissen, was sie tun müssen“, und diese Professionalität „hilft uns in unserer Arbeit sehr“.

Während sich die Rangordnung für 2027 weiter herauskristallisiert, lieferte Jorge Martin zusätzliche Einordnung, wie die Bikes aussehen könnten. Martin sagte, er habe gehört, dass Ducatis GP27 „1,6 Sekunden langsamer als ihr aktuelles Bike“ sei, während KTM dem Vernehmen nach „ziemlich weit vorne“ liege – dank der frühen Priorisierung des neuen Regelwerks.

Mit dem Debüt der 2027er Maschinen steht noch aus, doch die gemeinsame Botschaft von Pirelli und den Fahrern lautet: Die Qualität der Vorbereitung ist bereits erkennbar – das wahre Bild wird sich aber erst bestätigen, wenn die neuen Bikes und Reifen gemeinsam ins Rennen gehen.

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