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RIVOLA HAT EINE WOCHE, UM TRACKHOUSE AUF APRILIAS ITALIEN-PLAN FÜR 2027 ZU VERPFLICHTEN

2h ago·

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Aprilia-Chef Massimo Rivola soll mit Nachdruck einen konkreten Rider-Plan für 2027 vorantreiben, der dem Noale-Werk in der MotoGP ein seltenes „All-Italien“-Bild verschaffen würde – und er hat dafür nur ein kurzes Zeitfenster, um Trackhouse bei deren Entscheidungen zu beeinflussen.

Hintergrund ist eine mögliche Umwälzung an der Spitze des Fahrerfelds: Ducati wird erwartet, 2027 ohne Italiener im eigenen Werksaufgebot anzutreten – erstmals seit Langem. Francesco Bagnaia soll das Team zum Ende von 2026 verlassen. Berichten zufolge hat Ducati bereits Pedro Acosta verpflichtet, um Marc Marquez zu partnern, wodurch Ducati ein rein spanisches Duo hätte. Vor diesem Szenario heißt es, Rivola sei „verzweifelt“, Ducati auszustechen, indem er 2027 ein Aprilia-Satelliten-Setup mit vier Italienern organisiert.

Laut den Berichten ist Apriliаs interner Plan, Bagnaia für einen Wechsel nach Noale zu gewinnen – in der Annahme, dass er bereits einen Vierjahresvertrag unterschrieben hat, um Marco Bezzecchi zu begleiten. Die gleiche Berichterstattung verknüpft Apriliаs Vorhaben zudem mit dem breiteren Markt: Jorge Martin soll derweil nächste Saison zu Yamaha wechseln.

Rivolas Fokus richtet sich anschließend auf Trackhouse, das 2027 voraussichtlich einen italienischen Fahrer verpflichten wird. Als wahrscheinlichster Kandidat gilt Enea Bastianini, der Ai Ogura ersetzen würde, der zu Yamaha geht. Die entscheidende Frage ist jedoch, ob Trackhouse darüber hinaus auch noch einen weiteren Aprilia-nahen Italiener unter Vertrag nimmt – konkret Luca Marini –, damit Aprilia sein Ziel von vier Italienern erreichen kann.

Der Artikel schreibt, Rivola habe die Idee, dass Trackhouse Marini verpflichtet, „angeregt“ und das als Möglichkeit beschrieben, Ducati „einen Seitenhieb zu verpassen“. Außerdem wird erwähnt, Rivola habe die Option erwogen, Celestino Vietti aus der VR46 Academy zu holen. Apriliа sehe Marini jedoch als die „vielversprechendste italienische Option“ und hoffe, Trackhouse davon überzeugen zu können, ihn zu wählen.

Trackhouse ist dabei offenbar nicht vollständig auf Apriliаs Linie. Der Bericht behauptet, das Team würde lieber Raul Fernandez erneut verpflichten. Zudem heißt es, Aprilia habe nur noch eine Woche Zeit, um eine Entscheidung über die 2027er-Aufstellung von Trackhouse zu erzwingen. Der Termin hängt mit dem operativen Ablauf zusammen: Das Satellitenteam soll seinen Kader vor dem 850-ccm-Test in Brno festzurren – angesetzt für den Montag nach dem Tschechischen Grand Prix. Aktuell testet lediglich Bezzecchi das 850-ccm-Paket von Aprilia.

Fernandez’ Lage sorgt zusätzlich für Unsicherheit. Die Berichterstattung sagt, er sei „nicht einmal sicher“, ob er für Trackhouse fahren wolle, falls Aprilia die Präferenz des Teams durchsetzt. Außerdem deutet der Bericht auf sich verändernde Dynamiken rund um Tech3 hin: Während KTM zuvor Bedenken hatte, dass Fernandez zu ihrem Einflussbereich zurückkehrt, wollte Guenther Steiner ihn bei Tech3 haben – und „erste“ Gespräche hätten „ihn den Kopf verdreht“. Der Bericht behauptet zudem, KTM und Tech3 lägen bei der Frage, ob Fernandez für 2027 verpflichtet werden soll, nicht auf einer Linie. Als Grund wird genannt, dass sich die Beziehung zwischen KTM und dem Spanier während seines Tech3-Aufenthalts 2022 verschlechtert habe.

Da Steiner inzwischen die Verantwortung bei Tech3 übernommen hat, legt der Artikel nahe, dass eine Rückkehr ins Team unter neuer Führung für Fernandez die „Lebensader“ sein könnte – falls Trackhouse sich nicht für Apriliаs italienischen Viererplan entscheidet.

Zum Schluss heißt es in der gleichen Berichterstattung, Marini solle 2027 zu Trackhouse wechseln, sobald sein Honda-Vertrag ausläuft. Das untermauere Apriliаs Überzeugung, dass Marini der Weg ist, um das gewünschte Aprilia-„Vier-Italiener“-Line-up zu erreichen.

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