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BRAD BINDER SAGT, SEINE NÄCHSTEN SCHRITTE WERDEN IN DEN KOMMENDEN WOCHEN KLAR SEIN – MITTEN IN DER WORLDSSBK-SPEKULATION

1h ago·

Brad Binder hält seine Optionen weiterhin eng unter Verschluss, während die Spekulationen über einen möglichen Wechsel in die WorldSBK anhalten. Der Red-Bull-KTM-Pilot deutete an, dass die Antworten womöglich schon bald kommen. Am Vorabend des diesjährigen britischen MotoGP-Wochenendes in Silverstone sagte der zweifache MotoGP-Rennsieger: „Ich denke, in den nächsten ein, zwei Wochen werden wir viel mehr wissen.“ Auf die Frage, wie weit er in den Gesprächen für 2027 sei, blieb Binder zurückhaltend: „Nun, im Moment arbeiten wir an Dingen und versuchen, das alles abzuschließen. Wenn dann alles erledigt und durch ist, bin ich gern bereit, dir zu sagen, was passiert.“

Binders Aussagen fallen inmitten von Berichten, wonach er in der WorldSBK zu BMW wechseln könnte. Außerdem ging er auf die Frage ein, ob seine lange MotoGP-Erfahrung – er hat seine gesamte Premierklassen-Karriere auf Michelin-Reifen verbracht – in die nächste Serie übertragbar sein könnte. „Wer weiß … Keine Ahnung“, sagte Binder und zuckte mit den Schultern, als er die Idee kommentierte, dass sein Michelin-Hintergrund womöglich einen Vorteil bringen könnte. Seit 2020 ist Binder bei KTM, und aktuell steht er nach der Saisonhalbzeit auf dem 13. Platz der Gesamtwertung – nach dem Karriere-Tiefststand von Rang 11 im vergangenen Jahr.

Mit dem Start der zweiten Saisonhälfte zeigte sich Binder in Bezug auf die unmittelbare Herausforderung in Silverstone zuversichtlich. „Die zweite Hälfte des Jahres startet, und es ist cool, in Silverstone zu sein“, sagte er. Er ergänzte, dass die Strecke zu den Stärken des MotoGP-Sports passt: „Diese Strecke ist auf einem MotoGP-Bike episch. Das ist eine der einzigen Strecken, auf denen du wirklich die Power nutzt, die wir zur Verfügung haben.“ Sein Ziel für den Neustart ist klar: „Ich freue mich darauf, die zweite Hälfte des Jahres zu starten und hoffentlich mit einem starken Ende. Das ist im Moment der Plan.“

Binder sprach zudem die derzeitigen Zuverlässigkeitsprobleme bei KTM an und verwies auf Motorprobleme innerhalb des Werksprogramms. „Nun, ich meine, es ist kein Geheimnis, dass wir im Moment ein bisschen ein Problem mit unseren Motoren haben. Wir haben zu viele verloren, ganz sicher“, sagte er. Trotz allem zeigte er sich überzeugt von der grundsätzlichen Pace des Bikes: „Aber es ist, wie es ist. Am Ende des Tages sind wir in genau dieser Situation und müssen damit umgehen. Zum Glück ist unser KTM aber immer noch ein Raketen-Schiff, also bin ich ziemlich sicher, dass wir okay sein werden.“

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