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BRAD BINDER SAGT, MODERNE MOTO GP-MASCHINEN FÜHLEN SICH MEHR WIE EINE „MESSERKANTE“ AN

2h ago·

Brad Binder sagt, dass sich die heutigen MotoGP-Maschinen grundsätzlich anders anfühlen als das Motorrad, das er 2020 als Rookie gefahren ist – jenem Jahr, in dem er in Brno gewann, nur bei seinem dritten Start, und KTM den ersten Sieg in der Königsklasse bescherte. Rückblickend glaubt Binder, dass das damalige Setup „wirklich anders“ gewesen sei, weil es „viel lockerer“ gewesen sei, „mit deutlich weniger Downforce“, was es „viel leichter machte, das Hinterrad anzuheben“. In dieser Umgebung habe er das Gefühl gehabt, „viel aggressiver fahren zu können“ und dass das Motorrad „viel verzeihender“ gewesen sei.

Heute argumentiert Binder, dass die modernen, stark auf Aerodynamik ausgelegten Prototypen die Fahrer deutlich näher an die Grenzen von Grip und Kontrolle bringen. Er beschreibt das aktuelle Fahrgefühl als „viel mehr auf Messers Schneide“ und erklärt, dass „wenn man die Grenze überschreitet, es einen ziemlich schnell bestraft“.

Binders Aussagen fallen in eine Phase, in der sich MotoGP auf einen großen technischen Umbruch vorbereitet. Die 2027er-Regelwerke sollen die Aerodynamik reduzieren und Ride-Height-Devices abschaffen. Gleichzeitig werden kleinere 850-ccm-Motoren eingeführt und der Reifenlieferant von Michelin auf Pirelli gewechselt.

Binder gilt jedoch nicht als Kandidat für das nächste Kapitel in der MotoGP. KTM hat ein komplett neues Werksaufgebot mit Alex Marquez und Fabio di Giannantonio angekündigt, und Binder wird weithin als Wechsel zu BMW in der WorldSBK gehandelt. Er deutete an, dass er „bis zur Sommerpause“ eine klarere Vorstellung haben werde – diese beginnt mit dem dies Wochenend stattfindenden britischen MotoGP in Silverstone. Binder wird das Rennen mit dem 13. Platz in der Weltmeisterschaft in Angriff nehmen.

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