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DUCATIS FAHRERPLAN FÜR 2027 KÖNNTE ANZEIGEN, WER MARC MARQUEZ ERSETZEN KÖNNTE

3h ago·

Marcs Zukunft bei Ducati ist langfristig angelegt, doch der italienische Hersteller plant bereits für das, was nach ihm kommt. Der Spanier ist bis 2028 an Ducati gebunden, und auch wenn sein möglicher Rücktrittszeitpunkt weiterhin unklar bleibt, werden Ducatis Vorbereitungen auf die Zeit nach Marquez immer konkreter.

Marquez hatte Anfang 2026 wegen Verletzungsbedenken Fragen zu seinen langfristigen Perspektiven aufgeworfen. Inzwischen hat er jedoch ein Zwei-Jahres-Abkommen unterschrieben, das ihn bis 2028 gemeinsam mit Pedro Acosta im Werksteam hält. Damit rückt die Frage in den Fokus, wer übernehmen könnte, wenn Marquez MotoGP irgendwann den Rücken kehrt.

Laut einem Bericht, der bei Speedweek hervorgehoben wurde, deutet Ducatis Fahrerpplanung für 2027 auf eine mögliche interne „Anspielung“ hin, wer der nächste Kandidat für das Ducati-Werksteam sein könnte. Für 2027 wird die Werksbesetzung als Marquez und Acosta beschrieben, während Joan Mir und Daniel Holgado bei Gresini fahren. Die Situation beim VR46-Werkbike ist indes noch nicht vollständig geklärt: VR46 wird zwar Fermin Aldeguer und Nicolo Bulega erwartet, die Vereinbarung ist jedoch noch nicht offiziell bestätigt.

Der gleiche Bericht legt nahe, dass der VR46-Werkplatz noch nicht entschieden ist, obwohl es unterschiedliche Erwartungen gab, wohin die Maschine gehen würde. Mir soll Werksequipment bei Gresini erhalten, zuvor war jedoch angenommen worden, dass Aldeguer bei VR46 landen würde. Die Entscheidung steht aber weiterhin aus.

Bulegas Situation wird durch seine Dominanz in der World Superbike-Meisterschaft 2026 zusätzlich gestärkt. Außerdem arbeitet er eng mit dem Ducati-Bike für 2027 als Testfahrer zusammen. Aldeguer befindet sich derweil in seiner zweiten MotoGP-Saison bei Gresini, sein Fortschritt wurde jedoch durch Verletzungen ausgebremst. In dieser Saison wurde ihm ein Werkbike bei Gresini wegen der Leistungen von Alex Marquez verwehrt, und auch für 2027 blieb er ohne Werkplatz.

Aldeguer versteht, warum Ducati sich für die Verpflichtung von Acosta entschieden hat. Er erklärt, das Team habe sich absichern müssen, falls Marquez seine Karriere beendet. Wenn Marquez seine Laufbahn tatsächlich irgendwann beendet, glaubt Aldeguer, dass sich für ihn eine Tür zu Ducati öffnen könnte – allerdings hängt es davon ab, ob er Bulega für die VR46-Werkchance in 2027 schlagen kann.

Auch der größere Kontext bei Ducati spielt eine Rolle: Nachdem VR46 2025 hinter Gresini ins Ziel gekommen war, hat das Team 2026 wieder Fahrt aufgenommen und steht aktuell auf Platz vier der Gesamtwertung. Da das Werksbike für 2027 als Ducatis langfristige Priorität gilt, scheint der direkteste Weg, Marquez zu beerben, über die VR46-Struktur zu führen – und damit bleibt Valentino Rossi eine entscheidende Entscheidung darüber, wer die Maschinen bekommt, die das nächste Kapitel in der Fahreraufstellung von Ducati prägen könnten.

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