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FABIO QUARTARARO WILL TROTZ ABGEBROCHENER MERCEDES-PLÄNE WEITER EINEN FORMEL-1-TEST MACHEN

2h ago·

🇬🇧

Fabio Quartararo sagt, dass er es weiterhin gerne mit einem Formel-1-Auto versuchen möchte – obwohl die früheren Pläne für einen Mercedes-Test gescheitert waren. Der französische Fahrer sollte Ende 2022 in einer privaten Session eines der Grand-Prix-Fahrzeuge von Mercedes fahren, die Titel gewonnen hatten. Die Möglichkeit war mit dem gemeinsamen Sponsor Monster Energy verknüpft, nachdem Quartararo mit Yamaha seinen ersten MotoGP-Titel geholt hatte.

Mit Blick auf den Tschechischen Grand Prix erklärte Quartararo, dass die Idee nie wirklich Gestalt angenommen habe. „Ja, natürlich“, antwortete er auf die Frage, ob er das in Zukunft machen würde. „Ich meine, wir hatten eine Vereinbarung, aber wir haben es nie wirklich umgesetzt.“ Er fügte hinzu, dass er sich zwar nicht dem echten Test unterziehen konnte, aber dennoch weiter vorbereitet habe. „Aber ich bin ins Simulator-Training gegangen, ich war nicht so schlecht, also ist das etwas, das ich im Leben machen möchte, und wir werden etwas organisieren.“

Quartararo verriet außerdem, dass er Zeit im Mercedes-Simulator verbracht habe, und nannte einen konkreten Vergleich zu einem damaligen Mercedes-Fahrer. „Ich habe im Simulator 60 Runden in Silverstone gemacht und war 2,2 Sekunden von Bottas entfernt, also war es nicht so schlecht“, sagte er. Dabei bezog er sich auf Valtteri Bottas, der 2022 für das Team fuhr.

Der Bericht hält zudem fest, dass Quartararo das Mercedes-Vorhaben bereits beim British Grand Prix 2022 angesprochen hatte. Damals beschrieb er es als etwas, an dem er arbeite, statt als fest eingeplanten Termin. „Was Mercedes angeht: Das ist etwas, an dem ich arbeite, es ist noch nicht geplant“, sagte er damals und machte zugleich klar, dass er es gerne ausprobieren würde.

Quartararos F1-Bezug geht auch auf andere Weise weiter – unter anderem durch Zeit in der Paddock-Umgebung. Er sagte, er habe „einen wirklich schönen Tag“ mit Lewis Hamilton verbracht, wobei es nicht ums Rennen gegangen sei, sondern darum, den Tag gemeinsam zu genießen. „Ich hatte einen wirklich schönen Tag mit Lewis [Hamilton], aber wir haben nicht über Rennen gesprochen, sondern einfach Spaß gehabt – beim Surfen und auf dem Jetski. Es war ein guter Tag.“

Außerdem kommentierte er, wie es ist, in der F1-Umgebung zu sein: Dort sei es „viel exklusiver“ als in der MotoGP. Beide Meisterschaften gehören mittlerweile Liberty Media, und Quartararo erneutes Interesse wurde durch seinen Besuch beim F1 Barcelona Grand Prix am vergangenen Wochenende ausgelöst – wodurch die Gespräche um den alten Mercedes-Test wieder stärker in den Fokus rückten.

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