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JACK MILLER SAGT, ER HABE DAS GEFÜHL, DASS YAMAHA NICHT VORANKOMMT, WÄHREND SEINE PRAMAC-ZUKUNFT UNSICHER AUSSIEHT

2h ago·

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Jack Millers Zukunft in der MotoGP steht erneut im Mittelpunkt der Diskussion, nachdem der MotoGP-Kommentator Gavin Emmett mit frischen Aussagen andeutete, dass der Pramac-Pilot angesichts eines wahrscheinlichen Abschieds zum Ende von 2026 zunehmend frustriert darüber sei, wie Yamaha mit ihm umgeht.

Emmett ordnete Millers Haltung im Gas It Out-Podcast als Mischung aus Realismus und Enttäuschung ein. „Alles, was Jack mir im Grunde gesagt hat, ist: Er weiß, dass er am Ende der Rangliste steht, er weiß, dass er es bei Yamaha ist“, sagte Emmett. Zudem habe die Situation bei Miller den Eindruck hinterlassen, dass das ihm zur Verfügung stehende Paket nicht weiterentwickelt werde – er beschrieb es als „fast ein sinnloses Motorrad, auf dem man sitzt“. Emmett betonte außerdem, dass Miller zwar versucht, positiv zu bleiben, aber das Gefühl habe, dass seine positive Einstellung nicht wahrgenommen werde: „Es ist hart bei Yamaha, aber er versucht, so viel wie möglich eine positive Note reinzubringen, und er hat nicht das Gefühl, dass das anerkannt wird – effektiv.“

Hintergrund dieser Gefühle ist das aktuelle Yamaha-Entwicklungsbild. Emmetts Analyse verknüpft Millers Frust mit der Verschiebung des Fokus bei Yamaha hin zu einem V4-Projekt, während die neue, saisonstartende M1 in seiner Sicht den Fortschritt für die vier Fahrer im werksnahen Satelliten-Setup begrenzt habe. Das Ergebnis: Laut Bericht liegen alle Yamaha-Fahrer außerhalb der Top 15 in der Gesamtwertung.

Nachdem der Abschied von Alex Rins aus dem Werksteam Yamaha bereits bestätigt ist, gilt Miller als sehr wahrscheinlich, seinen Pramac-Sitz bei Yamahas einzigem Satellitenteam zu verlieren. Der Bericht nennt zudem als möglichen Plan B einen Wechsel in das World-Superbike-Programm von Ducati.

Mit Blick auf 2027 wird Moto2-Pilot Izan Guevara als wahrscheinlichster Kandidat beschrieben, um Millers Platz bei Pramac einzunehmen. Gleichzeitig sollen Gerüchte zu weiteren Optionen Millers Chancen weiter eingrenzen: Trackhouse werde mit Luca Marini in Verbindung gebracht, und derselbe Bericht legt nahe, dass die Situation von Enea Bastianini effektiv jede letzte Rettungschance ausschließt.

Trotz der Unsicherheit hat Millers jüngste Form gezeigt, was noch in ihm steckt. Beim Ungarn-Grand-Prix erzielte der Australier sein Saisonbestresultat: Er wurde in Balaton Park Achter – knapp über 23 Sekunden hinter dem Sieger Marc Marquez. Auch Pramac-Teamkollege Toprak Razgatlioglu zeigte Tempo, holte Platz 11 und lag nur knapp unter zwei Sekunden hinter Miller.

MotoGP-Experte Sylvain Guintoli lobte Einstellung und Leistung. „Jack war immer positiv. Auch wenn er weiß, dass er dort nicht weitermachen wird, bringt er immer eine positive Perspektive rein“, sagte Guintoli. Er ergänzte, dass Druck manchmal bessere Fahrten freisetzen kann: „Wenn man so ein bisschen am Seil hängt, kann das manchmal helfen, das Beste aus einem herauszuholen. Und man muss versuchen, das auch zu nutzen.“ Guintoli schloss: Auch wenn Millers Yamaha-Kapitel dieses Jahr enden könnte, „vielleicht gibt es andere Möglichkeiten“, und deutete damit eine neue Richtung jenseits der MotoGP an.

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