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MARC MARQUEZ DOMINIERT, WÄHREND BRNO ZURÜCK IN DEN KALENDER KOMMT

1d ago·

Der Große Preis von Tschechien kehrte 2025 nach vierjähriger Abwesenheit in den MotoGP-Kalender zurück – und aus Fahrersicht fühlte es sich wie eine willkommene Heimkehr an. Mit dem Event auf einer renovierten Strecke auf dem Land lieferte das Wochenende hochklassigen Motorsport unter Top-Bedingungen, auch wenn es vorne keine großen Überraschungen gab.

Marc Marquez war die prägende Figur. Schon im Qualifying setzte er das Tempo: Er holte die Pole in der Zeitattacke und sicherte sich anschließend erneut einen Platz in der ersten Startreihe im eigentlichen Qualifying. Obwohl er in der WM-Tabelle getrennt von Pecco Bagnaia lag, wirkte der mehrfache Champion voll unter Kontrolle – einzig Bagnaia schaffte es, die 5,4 Kilometer lange Strecke schneller zu absolvieren. Am Sonntag setzte sich Marquez’ Dominanz fort: Er führte das Feld nicht nur an, sondern steuerte das Rennen auch so, dass anderen kaum Chancen blieben, ernsthaft anzugreifen.

Die von vielen erwarteten KTM-„Feuerwerke“ blieben letztlich aus – und dafür werden zwei Gründe genannt. Erstens sorgte Marquez’ Kontrolle dafür, dass KMTs stärkste Waffe, das Tempo, nicht ausreichte, um Druck in einen Sieg zu verwandeln. Zweitens wurde die Aggressivität von Enea Bastianini zum Nachteil: Laut Bericht war er „zu wild“ und zerstörte am Ende die RC16. Pedro Acosta lieferte jedoch die Art von Leistung, die KTM-Fans weiterhin feiern konnten. Nachdem er im Sprint von Startplatz zwei losgefahren war, kehrte er erneut in Richtung Podium zurück – und der KTM-Schwung des Wochenendes hing weitgehend daran, wie gut er seine Geschwindigkeit in Ergebnisse umsetzen konnte.

Einen Fahrer, der KTM am Sonntag tatsächlich als Erfolg erscheinen ließ, war Marco Bezzecchi. Der Italiener lag nach einem starken Start in Führung und soll laut Bericht in der ersten Hälfte von 2025 eine „glaubwürdige“ Entwicklung der Teamleistung gezeigt haben. Am Ziel lag Bezzecchi nur 1,7 Sekunden hinter Marquez – ein Hinweis darauf, wie eng der Abstand nach vorne geworden war, sobald die Rennumstände es zuließen.

Auch Aprillia hatte interessante Aspekte, vor allem rund um Jorge Martin. Vor der ersten Session war Martin von „übereilten“ Transferplänen zurückgetreten und kehrte bei einer Pressekonferenz in die Gruppe zurück. Auf der Strecke überzeugte sein Comeback nach Monaten Pause: Er wurde im Sprint 11., stieg dann im Grand Prix auf Platz sieben vor – vor Brad Binder und Pol Espargaro, der für Vinales einsprang.

Anerkennung erhielt außerdem Yamahas Fabio Quartararo. Da die neue V4-M1-Entwicklung bereits praktisch feststand, nutzte Quartararo dennoch seine Startposition bestmöglich und machte daraus in den vom Bericht genannten Sessions einen 5. und 6. Platz. Im Sprint lag er nur 2,2 Sekunden hinter dem Sieger – das der Artikel als Zeichen dafür einordnet, wie konkurrenzfähig „El Diablo“ sein kann.

Während vorne das erwartete Muster dominierte, gab es an anderer Stelle einen dramatischen Moment. Gresini-Pilot Alex Marquez, der vor dem Rennen als zuversichtlich Zweiter in der WM-Tabelle beschrieben wurde, verlor früh im Hauptrennen die Geduld. In der ersten Runde schoss er – zusammen mit seinem Landsmann Joan Mir – an, doch beide wurden unmittelbar danach aus dem Rennen geworfen.

Die Hintergrunddetails des Wochenendes brachten zusätzlich Unsicherheit. Der Bericht hält fest, dass Alex Marquez 2025 in Brno mit einer leichten Verletzung vom Assen-GP angekommen war und etwa ein Jahr später nicht wieder in voller Form war. Er sollte am Donnerstag medizinische Tests absolvieren, bevor er wieder in den Rennbetrieb zurückkehrt. Außerdem wird erwähnt, dass Maverick Viñales erstmals seit 2026 wieder im Grid stand.

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