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MOTOGP, MOTO2 UND MOTO3 ERKLÄRT: MOTORLEISTUNG UND REIFENREGELN

1d ago·

🇬🇧

MotoGP, Moto2 und Moto3 stehen zwar alle unter dem Dach der Grand-Prix-Serie, doch die Technik folgt unterschiedlichen Regeln – vor allem bei Motoren, Gewichten und Reifen.

In der Königsklasse fahren die MotoGP-Maschinen derzeit 1000-ccm-Motoren, mit einem großen Einschnitt: Ab 2027 sinkt die Hubraumgrenze auf 850 ccm. Moto2 nutzt 765-ccm-Aggregate, eine Spezifikation, die seit 2019 gilt, während Moto3 von 250-ccm-Motoren angetrieben wird.

Auch das Motoren-Setup unterscheidet sich je Klasse. In der MotoGP sind mehrere Hersteller zugelassen: Motorräder von Ducati, KTM, Aprilia, Honda und Yamaha sind vertreten. Moto2 ist dagegen vereinheitlicht: Seit 2019 werden alle Motoren von Triumph geliefert (Honda war von 2010 bis 2018 der einzige Lieferant). Moto3 setzt auf Motoren, die entweder von Honda oder KTM stammen.

Die Leistungswerte machen den Abstand zwischen den Klassen deutlich. Die höchste je gemessene Topspeed in der MotoGP stellte Aprilia-Pilot Jorge Martin beim Italienischen Grand Prix 2026 auf und erreichte 368,6 km/h. Moto2 liegt bei knapp über 308 km/h, Moto3 bei rund 260 km/h. Beim Leistungsoutput zeigt sich ein ähnliches Bild: MotoGP-Motoren werden mit etwa 290 PS angegeben, Moto2 mit rund 138 PS und Moto3 mit ungefähr 60 PS.

Auch die Gewichtsvorgaben unterscheiden sich. Das Mindestgewicht in der MotoGP beträgt 157 kg, wobei die Regeln das Fahrergewicht nicht berücksichtigen. Moto2 verlangt mindestens 217 kg, wenn Fahrer und Motorrad zusammengezählt werden, während das Minimum in Moto3 bei 152 kg liegt.

Ein weiterer zentraler Unterschied sind die Reifen. Michelin ist seit 2016 der MotoGP-Reifenzulieferer, doch der Vertrag endet 2026 – dann übernimmt Pirelli. Pirelli beliefert Moto2 und Moto3 bereits seit 2024, als sie Dunlop ablösten. Der Artikel betont, dass Moto3-Maschinen schmalere Reifen verwenden und leichter sind, dabei aber weiterhin eine beachtliche Performance im Verhältnis zu Fahrzeuggewicht und Motorgröße liefern.

Außerdem ordnet der Beitrag die Kategorien als Sprungbrett für Fahrer ein. Er verweist auf Marc Marquez’ Weg über Moto2, bevor er 2013 in die MotoGP wechselte – damals gewann er als Rookie den Titel. Genannt werden zudem aktuelle MotoGP-Namen wie Francesco Bagnaia, Pedro Acosta und Johann Zarco, die alle zuvor in den unteren Klassen Meisterschaften gewonnen haben, bevor sie in die Königsklasse aufstiegen.

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