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PEDRO ACOSTA KONTERT MARC MARQUEZ’S „GLÜCKLICHE“ DUCATI NACH DEM BALATON-PARK-RENNEN

14h ago·

🇬🇧

Pedro Acosta hat auf die Kommentare von Marc Marquez nach ihrem jüngsten Duell beim Balaton Park reagiert. Marquez gewann in Ungarn und holte damit den ersten Sieg seiner Titelverteidigung. Die beiden Spanier waren erneut vom Rest des Feldes getrennt und kamen mit fast 10 Sekunden Vorsprung auf Francesco Bagnaia auf Rang drei ins Ziel.

Nach dem Zieleinlauf in Ungarn hatte Marquez angedeutet, Acosta sei „glücklich“ gewesen, nicht zur Zeit auf einer Ducati unterwegs gewesen zu sein. Gleichzeitig verwies er auf das, was er als den nächsten Schritt für den KTM-Piloten sieht. In seinen Aussagen steckte zudem der bislang deutlichste Hinweis, dass Acosta 2027 ein Werks-Ducati-Fahrer wird. Diese Entwicklung gilt im Fahrerlager als weitgehend erwartet, ist aber bislang noch nicht offiziell bestätigt.

Bei den Medienaufgaben am Donnerstag in Brno vor dem Tschechischen Grand Prix wurde Acosta nach der „glücklichen“ Linie von Marquez und nach den Auswirkungen auf seine Zukunft gefragt. Acosta ging nicht direkt auf die Ducati-Diskussion ein, sondern blieb kurz und blickte nach vorn. Über DAZN sagte er: „Die Zeit wird es zeigen. Am Ende bin ich in Orange gekleidet und versuche, das Beste zu geben, was ich kann.“ Außerdem erklärte er, sein Fokus in diesem Jahr liege darauf, Fehler zu reduzieren und konstanter zu werden: „Es stimmt, dass wir genau das machen, was ich mir zu Beginn des Jahres vorgenommen hatte: weniger Fehler machen, versuchen, mehr Konstanz zu haben – das ist es, was mir letztes Jahr gefehlt hat, um eine bessere Saison zu haben.“

Der Austausch steht im Kontext von Acostas anhaltendem Druck auf KTM, die Leistung besser an das Niveau von Ducati heranzubringen. Auch wenn er aktuell nicht für Ducati fährt, hatte Acosta zuvor beschrieben, wie er KTM in dieser Saison dazu aufgefordert habe, „einen Aspekt“ des Ducati-Bikes zu „kopieren“. Diese Forderungen hingen mit Frust über das Team aus Mattighofen zusammen, der laut Acosta irgendwann einen Punkt erreicht habe, an dem es nicht mehr weiterging. Er verwies dabei auf die kurze Dauer einer Fahrerkarriere als einen zentralen Grund für seine Ungeduld.

Auch wenn das Verhältnis zwischen Acosta und Marquez weiterhin als freundschaftlich beschrieben wird, wird erwartet, dass die sportlichen Einsätze steigen, sobald sie im nächsten Jahr identisches Material fahren. Mit den neuen MotoGP-Regeln, die für ein ausgeglicheneres Leistungsfeld sorgen sollen, wird Acostas Debüt 2027 in Rot unter demselben technischen Rahmen bewertet wie das von Marquez. Gleichzeitig dürfte Marquez von zusätzlicher Zeit auf Ducatis 2027-Bike profitieren – dank des Testplans der Königsklasse vor dem neuen Zeitalter.

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