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SENNA AGIUS SAGT, ER HAT DEN GLEICHEN VORTEIL WIE CASEY STONER, DEN ER ÜBER DAS HINTERRAD STEUERN KANN

3h ago·

Senna Agius rückt im Grand-Prix-Fahrerlager zunehmend in den Fokus, während er sich auf einen möglichen MotoGP-Schritt im Jahr 2027 vorbereitet – als wahrscheinlichstes Ziel wird dabei Tech3 immer wieder genannt. Der Australier liegt derzeit in der Moto2 auf dem dritten Platz und hat bereits zwei Siege auf dem Konto. Beobachter sehen in ihm einen Fahrer mit der nötigen Rohgeschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit, um den Sprung zu schaffen.

Agius zieht zudem Vergleiche zu einem modernen Maßstab in der MotoGP: Casey Stoner. Im Gespräch mit Speedweek sagte er, er glaube, er habe „genau“ den gleichen Vorteil wie Stoner, als dieser aufgestiegen sei. Dabei verweist er darauf, wie sich sein Fahrstil auf ein leistungsstärkeres Motorrad übertragen lässt. „Absolut. Chaz liegt komplett richtig“, sagte Agius und bezog sich auf Chaz Davies’ Einschätzung, dass sein Fahrer auf einer größeren Maschine sein „volles Potenzial“ erreichen könne. Agius fügte hinzu, dass er bei jedem Wechsel auf ein größeres Motorrad in seiner Karriere schnell Fortschritte gemacht habe – sogar die Moto2-Maschine habe ihm „viel besser“ sofort gelegen.

Auch wenn er sich bereit fühlt, betonte Agius, dass sein unmittelbarer Fokus weiterhin auf Moto2 liegt. „Ich kann im Moment nicht mehr tun als das“, sagte er. „Aktuell bin ich komplett auf Moto2 fokussiert und versuche einfach, die bestmögliche Arbeit abzuliefern.“

Der Stoner-Vergleich dreht sich um Kontrolle und Sicherheit beim Bremsen und beim Einlenken. Agius erklärte, dass er das Motorrad vor allem über das Hinterrad steuern wolle, um die Wahrscheinlichkeit von Ausrutschern des Vorderrads zu verringern. Er sagte, Stoner habe das „einmal perfekt“ in seiner eigenen Karriere erklärt: Er habe das Bike über das Hinterrad kontrolliert, weil es sicherer sei und das Risiko eines Front-Slides senke. Anschließend stellte Agius diesen Ansatz dem gegenüber, was er bei vielen europäischen Fahrern sieht: „Europäische Fahrer fahren viel mehr mit dem Vorderrad. Genau so fühle ich auch.“

Das wachsende Interesse an Agius wird auch durch Reaktionen aus dem Rampenlicht gestützt. Sein Manager Davies erinnerte daran, dass Valentino Rossi bei einem Besuch auf Agius’ Ranch von dessen Können überrascht gewesen sei – ein weiterer Hinweis darauf, dass Agius’ Talent bereits über das Moto2-Lager hinaus Aufmerksamkeit erregt.

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