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GUENTHER STEINER SAGT, MARC MARQUEZS IMAGE-MANAGEMENT ERINNERT AN LEWIS HAMILTON

2h ago·

Tech3-Teamchef Guenther Steiner hat einen Vergleich zwischen Marc Marquez und Formel-1-Star Lewis Hamilton gezogen und dabei betont, dass die Gemeinsamkeiten über die reine Geschwindigkeit hinausgehen. In einem Interview mit Motosprint erklärte Steiner zunächst, die Frage sei für ihn ungewohnt gewesen, weil er noch nie gebeten worden sei, Marquez mit einer konkreten F1-Person zu vergleichen. Am Ende nannte er jedoch Hamilton als die passendste Referenz.

Steiners Argumente drehten sich darum, wie Marquez „wenn es darauf ankommt“ abliefert, aber auch darum, wie er mit seinem öffentlichen Auftritt umgeht – eine Herangehensweise, die Steiner an Hamilton erinnert. „Er erinnert mich ein bisschen an Hamilton, weil er sehr gut darin ist, wenn es zählt schnell zu fahren, aber auch darin, sein öffentliches Image zu managen“, sagte Steiner. Er ergänzte, Marquez steuere sein Image nicht exakt auf dieselbe Weise wie Hamilton – Hamilton sei „ein Unikat“ – doch Steiner ist überzeugt, dass Marquez trotzdem sehr effektiv darin ist und in seiner Karriere viel erreicht hat.

Der Vergleich zeigt zudem, wie beide Sportler an die Spitze ihrer jeweiligen Disziplinen gekommen sind. Steiner stellte fest, dass Marquez und Hamilton beide siebenmalige Weltmeister in ihren Sportarten sind – und damit fest in der „GOAT“-Diskussion für MotoGP und F1 stehen.

Auch Marquez selbst hat sich dazu geäußert, welche F1-Fahrer ihm am ehesten liegen. Bei einem jüngsten Auftritt im F1-Paddock beim Grand Prix von Barcelona wurde er gefragt, mit welchem Fahrer er sich am meisten identifiziert, und er nannte zwei Namen: Max Verstappen und Fernando Alonso. Gegenüber DAZN sagte Marquez, er würde „am liebsten Fernando Alonso nennen“, weil Alonso in Spanien viel für die Formel 1 getan habe. Außerdem verwies er darauf, dass er viele Momente mit Carlos Sainz geteilt habe.

Im Anschluss weitete Marquez das Thema über reines Talent hinaus aus und erklärte, dass Erfolg mehr braucht als nur den Athleten oder Fahrer. „Es ist einfach so, dass wir in einer Welt leben, in der es nicht nur am Athleten liegt, oder in diesem Fall am Fahrer. Es hängt von ihnen ab, aber da ist ein Auto – oder ein Motorrad; da ist ein Auto – oder ein Motorrad; da ist ein Auto – oder ein Motorrad; da ist ein Auto – oder ein Motorrad; und dahinter steht eine Infrastruktur, die am Ende alles zusammenpassen muss“, sagte er.

Als es dann um den Fahrer ging, den er für seinen Charakter auf der Strecke am meisten bewundert, nannte Marquez Verstappen. „Aber der, den ich liebe, wegen seiner Härte, wegen dem, was er auf der Strecke gibt, ist Max Verstappen. Für mich ist er ein Biest“, sagte Marquez. Er fügte hinzu, dass er Verstappen aufwachsen gesehen habe, weil sie derselben Generation angehören, und beschrieb, dass er sich nach dem Verfolgen von Alonso in seinem Leben später mit der „Verstappen-Generation“ identifiziert habe.

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