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MARC MARQUEZ SAGT, GRESINI WAR FÜR ALEX NOCH WICHTIGER ALS FÜR SICH SELBST

4h ago·

Marc Marquez sagt, dass das Kapitel bei Gresini Racing für seinen jüngeren Bruder Alex noch wichtiger gewesen sei als für ihn selbst – obwohl auch Marc’s eigene Karriere-Wende dort begonnen habe.

Nachdem Marc seinen Vertrag mit Honda vorzeitig Ende 2023 beendet hatte, schlug er ein lukratives Angebot aus und wechselte für 2024 zu Gresini. Er kam mit einer Ducati aus der Vorsaison und nutzte die Gelegenheit, um sich nach zwei sieglosen Jahren neu aufzubauen, die von Verletzungen und mangelnder Wettbewerbsfähigkeit geprägt gewesen waren. Seine letzte Honda-Saison endete für ihn auf Platz 14 in der Gesamtwertung; heraus stach dabei nur ein einziges Podium beim Heimrennen von HRC in Motegi. Besonders schwierig erwies sich das Sachsenring-Wochenende 2023: Marc stürzte fünfmal und verpasste am Ende das Grand Prix-Rennen.

Bei Gresini fand Marc die Leistung, die ihm zuvor gefehlt hatte. 2024 gewann er drei Grand Prix und wurde in der WM Dritter. Die Daten, die er lieferte, halfen Ducati einzuschätzen, wie stark die Nummer 93 weiterhin war – und diese Erkenntnis spielte eine Rolle dabei, dass Luigi Dall’Igna Marc in das Lenovo-Ducati-Team holte. Marc gewann schließlich 2025 mit Ducati den Weltmeistertitel.

Doch als Marc gefragt wurde, wie wichtig Gresini für die Familie Marquez gewesen sei, betont er, dass der Einfluss auf Alex größer gewesen sei. „Natürlich war das ein sehr wichtiges Team für die Familie Marquez“, sagte Marc. „Natürlich ist jeder Karriereschritt wichtig. Die Zeit bei Repsol Honda war wichtig, aber auch die Zeit bei Gresini. Meine Zeit jetzt bei Ducati ist ebenfalls wichtig.“

Marc erklärte anschließend, warum er Alex besonders hervorhebt. Nach drei schwierigen Saisons auf der Honda RC213V stand Alex’ MotoGP-Zukunft Ende 2022 auf dem Spiel. Aus Marc’s Sicht erwies sich der Wechsel zu Gresini als der entscheidende Wendepunkt, der Alex in der Königsklasse hielt. „Gresini war für Alex wichtiger als für mich“, sagte Marc. „Sonst wäre er aus der MotoGP raus gewesen. Er hat an Gresini geglaubt und Gresini hat an ihn geglaubt. Dann wurde er Vize-Weltmeister. Nächstes Jahr ist er wieder bei einem MotoGP-Werksteam.“

Der Weg, den Marc für Alex beschreibt, ist klar: Er entwickelte sich weiter auf der Ducati, stieg auf das Niveau eines WM-Kandidaten auf und beendete 2025 als Zweiter. Für die kommende Saison ist Alex dabei, zu KTM zu wechseln – als Werksfahrer.

Während Marc seine eigene Zeit bei Gresini als entscheidenden Zwischenschritt darstellt, verknüpft er seine Entscheidung auch mit der Situation seines Bruders. „Alex war auch der Grund, warum ich zu Gresini gewechselt bin“, verriet Marc. „Ich habe dort das richtige Umfeld gefunden und ich habe das richtige Bike bekommen, um meinen Weg zurück nach oben zu kämpfen.“

In Marc’s Darstellung war Gresini für ihn eine Brücke zurück an die Spitze – für Alex könnte es jedoch der Unterschied gewesen sein zwischen dem Verbleib in der MotoGP und dem endgültigen Ausstieg aus der Serie.

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