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QUARTARARO SAGT, YAMAHA-GESPRÄCHE WAREN VOM TISCH, WÄHREND ER DEN WECHSEL ZU HONDA 2027 BESTÄTIGT

1h ago·

Die Zukunft von Fabio Quartararo in der MotoGP ist seit einiger Zeit geklärt, und die neuesten Berichte zeigen, wie schnell sich die Lage von „noch möglich“ zu faktisch „geschlossen“ entwickelt hat. Der französische Fahrer und Yamaha teilten 2021 ihre besten Erinnerungen: Quartararo gewann den Titel gemeinsam mit dem Team – inklusive Feiern in Silverstone und einer Erfolgsserie auf der Yamaha M1. Nach diesem Höhepunkt verschlechterten sich die Ergebnisse kontinuierlich: Nach dem zweiten Platz 2022 kämpften Quartararo und Yamaha durch die folgenden Saisons, die am Ende Platzierungen von 10. und 13. brachten. Die Entwicklung setzte sich auch in der schwierigen Saison 2025 und im aktuellen Jahr fort.

Ein entscheidender Wendepunkt kam rund um Silverstone 2025. Quartararo lieferte in der Qualifikation eine starke Vorstellung ab und brachte im Q2 ein „mittelgroßes Wunder“ zustande, um sich mit 1:57.233 die Pole zu sichern – damals als schnellste Runde beschrieben, die dort je aufgezeichnet wurde. Doch das Rennwochenende endete mit Enttäuschung: Im Sprint wurde der Fahrer auf Platz durchgereicht, und im Grand Prix verhinderten Probleme am Motorrad das, was die Fans auf der Insel als sicheren Sieg wähnten.

Auch die übergeordnete Richtung war zwar bereits inoffiziell diskutiert worden, nun ist sie bestätigt: Honda verpflichtet Quartararo ab 2027. Nach der Winterpause sprach Quartararo vor den ersten Sessions in einer Weise, die als neutral gegenüber Yamaha beschrieben wurde – er lieferte keine negativen Botschaften, aber seine Worte hatten dennoch eine klare Aussage. Er erklärte, dass er bereits in der vergangenen Winterpause mit mehreren Teams gesprochen habe und die Entscheidung vor dem Start der aktuellen Saison gefallen sei. Laut Quartararo habe Honda seine Fragen so beantwortet, dass er das richtige Gefühl für die Zukunft bekam, und er sei von den Plänen des Herstellers überzeugt gewesen, die über den kurzfristigen Horizont hinausgehen.

Quartararo würdigte zudem seine lange Beziehung zu Yamaha. „Ich habe meine ganze Karriere mit Yamaha und bin sehr dankbar dafür“, sagte er und ergänzte, dass nun der Zeitpunkt für einen kompletten Neustart gekommen sei – „technisch, aber auch mental“ – und dass es auch um „frische Luft“ gehe. Trotz der Historie sei Yamaha nie wirklich Teil der Zukunfts-Diskussion gewesen: „Es gab keine Verhandlungen mit Yamaha“, bestätigte er in England.

Das gleiche Motiv aus frühen Entscheidungen und einem sich verändernden Fahrerfeld findet sich auch andernorts. Jorge Martin, der Weltmeister von 2024 und aktuell Tabellenführer auf der Aprilia RS-GP, entschied sich ebenfalls früh für einen Wechsel in das Yamaha-Lager. Mit Blick auf 2027 ordnen die Berichte die kommenden Veränderungen als mehr ein als nur die Suche nach Neuheit oder technischem Glanz ein – sie zeigen, wie Timing, Richtung und Vertrauen im nächsten Projekt den Karriereweg eines Fahrers prägen können.

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