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AI OGURA BEHAUPTET SPRINT-GLÜCK, WÄHREND ER IN SACHSENRING ZWEITER WIRD

12 Jul·

Trackhouse-Aprilia-Pilot Ai Ogura hat zugegeben, dass er nicht damit gerechnet hatte, am Sachsenring so nah an Marc Marquez heranzukommen. Ein Problem, das er bereits früher am Wochenende hatte, half ihm am Sonntag jedoch dabei, aufs Podium zu fahren. Ogura hatte am Samstag im Sprint Probleme mit dem Vorderrad, wo er Vierter wurde. Dennoch sagte er, dass die Erfahrung sich im Rennen als „glücklich“ erwiesen habe.

„Die Platzierungen dieses Wochenendes sind deutlich höher als wir erwartet haben“, sagte Ogura nach seinem zweiten Platz hinter Marquez. Er ergänzte: „Ich hatte nichts gegen Marc, aber hier Zweiter hinter Marc zu sein, ist trotzdem ein gutes Ergebnis.“ Ogura verwies außerdem darauf, wie die frühere Reifenpanne seinen Ansatz geprägt hatte. „Wahrscheinlich hatte ich Glück, dass ich das Problem mit dem Vorderrad schon gestern im Sprintrennen hatte“, erklärte er. „Wir haben daran im Warm-up gearbeitet, und es hat sich im Hauptrennen ausgezahlt.“

Ogura sagte, der entscheidende Unterschied am Sonntag sei gewesen, dass er das Vorderrad managen konnte und dabei das Tempo bis zum Ende hielt. „Ich denke, heute konnten wir das Vorderrad sehr gut managen und unser Tempo bis zum Schluss halten.“

Von Startplatz fünf aus schob er sich zunächst auf Rang vier vor und gewann dann eine weitere Position, als Alex Marquez stürzte. Im weiteren Verlauf überholte Ogura anschließend seinen Teamkollegen Raul Fernandez, um sich mit noch sechs Runden zu fahren den zweiten Platz zu sichern. „Ich konnte sehen, dass Raul anfängt zu kämpfen. Ich hatte wohl ein besseres Gefühl vorne“, sagte er. Zudem schrieb er seinem Rennmanagement die entscheidenden Momente zu: „Wir haben die Situation sehr gut gemanagt, die Überholmanöver und alles.“

Das Ergebnis setzte Oguras starken Lauf fort und bedeutete sein fünftes Top-2-Ergebnis aus den letzten sechs Rennen. Mit dem nahenden Sommerurlaub geht er als Zweiter in der Gesamtwertung in die Pause, nur 14 Punkte hinter dem Werk-Aprilia-Piloten Jorge Martin. Ogura fasste seine Saison bisher mit viel Selbstvertrauen zusammen: „Ich kann die erste Saisonhälfte wirklich sehr hoch bewerten. Ich meine: 10 von 10. Ich habe nicht erwartet, dass wir dieses Jahr so stark sein würden.“

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