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AI OGURA SAGT, DIE WALDMANN-KURVE AUF DEM SACHSENRING IST EINE HARTEN HERAUSFORDERUNG

9 Jul·

MotoGP ist an diesem Wochenende zurück in Deutschland auf dem Sachsenring, und Ai Ogura kommt mit viel Selbstvertrauen nach einem Durchbruch-Ergebnis in Assen. Der japanische Star im Team Trackhouse-Aprilia hatte gerade den ersten MotoGP-Lauf für Japan seit 2004 am TT Circuit Assen gewonnen – eine Leistung, die ihn fest in den Titelkampf einbindet. Mit der Saison bereits auf der Halbzeit bemerkte Ogura, dass acht Fahrer weiterhin voll im Rennen um die Meisterschaft sind.

Nach seinem Erfolg in den Niederlanden ging Ogura direkt zurück nach Japan, wo er als Nationalheld gilt und wo er während der Grand-Prix-Pausen 2026 noch mehr Zeit verbringen wird. Doch der Sachsenring stellt eine andere Art von Herausforderung dar. Ogura sagte, die Strecke sei für ihn „immer schon knifflig“ gewesen: Jedes Mal, wenn er hierher kommt, fühle er sich ein wenig „verloren“, und er frage sich, ob er wirklich schnell sein kann. Er betonte außerdem, dass es vor ein paar Jahren gut für ihn lief, stellte aber klar, dass die entscheidende Frage ist, wie sich diese Ausgabe entwickeln wird.

Der Fahrer glaubt zudem, dass sich das Wettbewerbsbild verschoben hat. „In der Situation dieses Jahres ist es anders“, sagte er und ergänzte, man könne „spüren“, dass man nun wettbewerbsfähiger sei. Ogura deutete an, er sei „fast sicher“, dass sie um eine bessere Position kämpfen können, betonte jedoch, dass der erste Schritt darin besteht, das Motorrad von Beginn an richtig zum Laufen zu bringen: „aber zuerst müssen wir loslegen“.

Seine konkrete Sorge gilt der Waldmann-Kurve am Sachsenring, Kurve 11, der Rechtskurve, die nach dem 20-maligen Grand-Prix-Sieger benannt ist. Er beschrieb sie als einschüchternd, auch wenn sie sich nicht wie ein kliffartiger Sprung anfühlt. Seine größte Befürchtung ist die kalte Temperatur auf der rechten Seite des Reifens. „Vor allem wegen der kalten rechten Flanke“, sagte er und hofft auf warme Bedingungen. Wenn es kühl ist, glaubt er, dass die Kurve nach so vielen Linkskurven kritisch wird. Zwar gab er zu, er sei „kein wirklicher Fan“ der Kurve, bezeichnete sie aber zugleich als einen der aufregendsten Streckenabschnitte.

Oguras jüngste Sachsenring-Historie unterstreicht die Bedeutung: In der Moto2 wurde er dort 2024 Dritter, während er bei seinem MotoGP-Debüt in Hohenstein-Ernstthal das Rennen etwa in der Mitte vorzeitig beendete.

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