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BAGNAIA MACHT FEHLENDEN HINTERGRIP FÜR LANGSAMEN START IN SACKSENRING VERANTWORTLICH

10 Jul·

Pecco Bagnaia gab zu, dass seine Probleme beim Sachsenring im MotoGP-Rennen vor allem auf fehlenden Grip am Hinterrad zurückzuführen waren. Dadurch fand er nach dem Freitagstraining keinen direkten Weg mehr in Q2. Der Ducati-Lenovo-Pilot sagte, das Problem bestehe bereits seit Saisonbeginn, habe sich aber ausgerechnet auf einer Strecke besonders deutlich gezeigt, auf der er glaubt, dass die Sektoren 2 und 3 starken Support vom Heck des Motorrads erfordern.

Bagnaia beschrieb das Gefühl in drastischen Worten: Er habe „null, komplett null“ Grip hinten gehabt und „[fühle sich] wie auf Eis“. Er verglich es mit dem Fahren eines „Flat-Track“-Bikes und erklärte, dass es dadurch „sehr schwierig“ geworden sei, in diesen Abschnitten konkurrenzfähig zu sein.

Da die Zeiten extrem eng beieinander lagen, brachten Bagnaia seine Schwierigkeiten nur knapp außerhalb der Top Ten: 0,1 Sekunden hinter der Gruppe und 0,738 Sekunden hinter dem Tempo des Teamkollegen Marc Marquez. Mit Blick auf die Daten machte er einen Leistungsunterschied innerhalb Ducati aus. Dabei sagte er: „Es gibt Ducati-Fahrer mit viel mehr Performance“, und nannte dabei konkret Alex Marquez.

Bagnaia erklärte, dass er nun verstehen wolle, was die anderen Ducati-Piloten tun, um den Grip zu erreichen, der ihm fehlt. „Ich würde mir wünschen, dass mein Team versteht, was sie [die anderen Ducati-Teams] machen, um dieses Gefühl und diesen Grip zu haben“, sagte er und fügte hinzu, dass er hoffe, man könne für den nächsten Tag etwas finden.

Außerdem ging er auf die Frage ein, ob es sich um ein mechanisches Setup-Problem handelt. Bagnaia sagte, man habe „vier verschiedene Setups für den Grip“ ausprobiert, doch das Problem sei geblieben. „Also, im Moment ist es nicht ein Problem vom Setup, sondern ein Problem der Elektronik, die nicht gut funktioniert“, schloss er.

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