Skip to content
64°

BASTIANINI SAGT, ER HABE EINE GUTE ENTSCHEIDUNG FÜR SEINE ZUKUNFT 2027 GETROFFEN, NACHDEM KTM-OPTION ABGELAUFEN IST

9 Jul·

Enea Bastianini sagt, dass er seine Entscheidung für die Zukunft bereits getroffen hat. Seine Zeit bei Red Bull KTM Tech3 scheint demnach mit dem Saisonende 2026 zu enden. Vor dem Großen Preis von Deutschland am Sachsenring erklärte der Italiener, dass KMTs Option, seinen Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern, inzwischen verstrichen sei – womit er faktisch nicht mehr in den 2027-Plänen des österreichischen Herstellers auftauche.

Bastianinis Aussagen fallen in eine Phase, in der das Fahrer-Line-up von Tech3 für 2027 noch nicht bestätigt ist und im Fahrerlager mehrere Namen diskutiert werden. Einer davon ist Luca Marini von Honda, der seine eigenen Pläne bei seinem Medienauftritt am Sachsenring vor dem Wochenende für sich behielt.

Auf die direkte Frage nach seiner Situation betonte Bastianini, dass er zwar zu einer Entscheidung gekommen sei, aber noch keine Details nennen könne. „Ja, nun, ich habe meine Entscheidung schon vor vielen Zeiten getroffen und das ist klar, aber ich kann nicht darüber sprechen“, sagte er. Auf die Nachfrage, ob ein Vertrag für 2027 bereits fix sei – ohne Team oder Hersteller nennen zu müssen – antwortete er: „Ich kann das nicht sagen, aber ich habe eine gute Entscheidung getroffen.“

Auch ein Wechsel zu Trackhouse Aprilia gilt als mögliches Szenario. Bastianini bestätigte zwar nichts, doch die Erwartung ist, dass ein Wechsel in Betracht gezogen werden könnte. Die Spekulation hängt damit zusammen, dass Ai Ogura Trackhouse voraussichtlich am Ende der aktuellen Saison zu Yamaha verlassen wird.

Zum Sachsenring selbst gab Bastianini zu, dass die Strecke nicht zu seinen Favoriten zählt. Sein bestes Ergebnis am Sachsenring geht auf seine Moto3-Zeit zurück, als er Dritter wurde. Seit seinem Aufstieg aufs nächste Level habe er dort jedoch keinen Podestplatz mehr erreicht. In der Königsklasse ist sein bestes Resultat am Kurs ein viertes Rennen – erzielt 2024 – und auch im Sprint war er damals Vierter.

Er sprach außerdem darüber, dass er das Rennen im vergangenen Jahr verpasst hatte. Grund sei eine Erkrankung gewesen. „Nun, ich habe letztes Jahr das Rennen verpasst wegen eines Problems mit dem Huhn [Lebensmittelvergiftung] und es war, na ja, merkwürdig“, sagte er. Trotz der eher negativen Gefühle für die Strecke betonte er, dass der Fokus des Teams weiterhin auf Leistung und starkem Qualifying liegt. „Aber wie auch immer, diese Strecke ist sehr seltsam und, ehrlich gesagt, ich mag sie nicht so sehr. Ich habe etwas vermisst – ich mag sie nicht so sehr. Aber im Rest ist es wie immer: Wir müssen konkurrenzfähig sein und am Freitag gut starten.“

Als Grund für Optimismus nannte Bastianini zuletzt die positive Entwicklung. „Wir kommen von einem positiven Trend, auch in Assen haben wir sehr nah am Top-5 gekämpft“, sagte er. Mit Blick auf die bevorstehende Sommerpause ist sein Ziel, diese Art von Wettbewerbsfähigkeit auch am Sachsenring zu zeigen. „Ich hoffe, dass ich ungefähr in derselben Position wie in diesem Rennen bin, denn das wird nach der Sommerpause wichtig sein.“

View sources