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DAVIDE TARDOZZI SAGT, ANDREA DOVIZIOSO HATTE PECH, MARC MARQUEZ ZU FAHREN

8 Jul·

Ducati-Teammanager Davide Tardozzi hat über die langjährige Rivalität von Marc Marquez mit einigen der Top-Namen im MotoGP gesprochen. Dabei hob er insbesondere Andrea Dovizioso hervor, der seiner Ansicht nach Pech hatte, sich auf höchstem Niveau immer wieder mit dem Spanier messen zu müssen. Im Gespräch mit Fanpage bezeichnete Tardozzi Dovizioso als „formidablen“ Konkurrenten und nannte als „Hauptpech“ für den Italiener schlicht: „Marc Marquez zu begegnen.“

Tardozzi verwies auf die Bilanz ihrer direkten Duelle. Dovizioso sei in der Lage gewesen, Marquez „vierzehnmal“ zu schlagen, und er habe in den Saisons, in denen Marquez ihn wiederholt knapp ausstach, „drei Vizeplatzierungen in der Weltmeisterschaft“ geholt. Gleichzeitig betonte er, dass Dovizioso „bis zum Ende seine Arbeit gemacht“ habe, räumte aber ein, dass die Titelgewinne von Marquez am Ende verdient gewesen seien. „Man muss anerkennen, dass Marc diese Titel verdient hat“, sagte Tardozzi und beschrieb die Rivalität so, dass Dovizioso stark genug war, um herauszufordern – am Ende aber der Fahrer war, der die großen Ehren holte: Marquez.

Außerdem erklärte Tardozzi, wie sich sein Blick auf Marquez seit seinem Wechsel zu Ducati im Jahr 2024 verändert hat. Er sagte, zwar sei allen bereits klar gewesen, wie talentiert und stark Marquez als Fahrer ist, doch die Zusammenarbeit habe eine andere Seite gezeigt. „Am meisten hat mich jedoch überrascht, seine menschliche Seite zu entdecken“, erklärte Tardozzi und beschrieb Marquez als „bescheiden“.

Auch im direkten Wettbewerb sei das Verhältnis stets respektvoll geblieben. „Wir haben uns ab und zu ein paar Sticheleien gegeben, aber immer mit Respekt“, sagte Tardozzi. Dabei hob er hervor, dass Marquez’ Charakter und Führungsqualitäten genauso auffallen wie seine Geschwindigkeit. Laut Tardozzi verfügt Marquez über „beeindruckende natürliche Führungsstärke“ und „wenn er in die Garage kommt, achtet jeder auf ihn“. Weiter: „Wenn er spricht, hört jeder zu“, und er habe „die Gabe, die Gruppe ganz spontan zu führen“.

Mit Blick auf die aktuelle Saison zeigt sich ein gemischtes Bild für den siebenfachen Champion. In dieser 2026er Saison hatte der Spanier einen schweren Sturz, kehrte jedoch zurück, um in Ungarn und in der Tschechischen Republik zu gewinnen. Nach einem siebten Platz beim Dutch Grand Prix liegt Marquez auf Rang fünf in der Gesamtwertung, 40 Punkte hinter dem Führenden Jorge Martin.

Das MotoGP-Wochenende geht am Sachsenring mit dem Großen Preis von Deutschland weiter.

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