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DUCATI-CEO SAGT, DAS MOTOGP-PROJEKT BLEIBT UNVERÄNDERT, TROTZ GERÜCHTEN ÜBER EINEN BESITZERWECHSEL

7 Jul·

Gerüchte über einen möglichen Verkauf von Ducati kursieren seit einigen Wochen. Anlass dafür waren Aussagen, die Volkswagen zugeschrieben werden – dem Mutterkonzern von Ducati. Ein Volkswagen-Sprecher, der gegenüber dem US-Magazin RideApart sprach, schloss die Idee eines Verkaufs von Vermögenswerten nicht direkt aus. Stattdessen verwies er auf eine „tiefgreifende Transformation“ über „Marken und Tochtergesellschaften“ hinweg.

Auch wenn diese Gespräche Fragen über Ducati als Ganzes aufwerfen, wurden dabei nicht konkret das MotoGP-Projekt des Unternehmens erwähnt. Das scheint auch durch die Aussagen von Ducati-CEO Claudio Domenicali bestärkt zu werden. Gegenüber dem australischen Sender MCNews sagte Domenicali, das Geschäft sei finanziell und strategisch abgesichert. Ducati befinde sich „in sehr gutem Zustand“. Zudem sei das Unternehmen „vollständig eigenständig“ und daher nicht auf die Unterstützung von Anteilseignern angewiesen, um seine Pläne umzusetzen.

Domenicali betonte außerdem, dass der Investitionspfad von Ducati bereits feststeht: „Wir brauchen nicht wirklich die Unterstützung der Anteilseigner, um unseren Investitionsplan für die Zukunft zu machen, um die neuen Modelle zu entwickeln.“ Er bezeichnete es als „einen sehr soliden Investitionsplan“.

Auf die Frage, ob sich ein möglicher Wechsel in der Eigentümerschaft auf den MotoGP-Betrieb auswirken könnte, machte Domenicali deutlich, dass es derzeit keine laufenden Gespräche gibt. „Momentan findet in Borgo Panigale keine Diskussion statt“, sagte er und bezog sich dabei auf den Firmensitz. Er erklärte, dass mögliche Schritte in den größeren Optionen der Anteilseigner lägen: „Das ist Teil der Möglichkeiten der Anteilseigner – je nach ihren Bedürfnissen, ein neues Unternehmen zu kaufen oder etwas zu veräußern.“

In derselben Stellungnahme stellte Domenicali klar, wie der aktuelle Stand ist: „Es ist also nichts, das völlig unmöglich wäre, aber zumindest für die Zeit gibt es in Borgo Panigale nichts zu tun.“

In Summe deuten die Aussagen darauf hin, dass Ducatis MotoGP-Programm derzeit nicht durch die breiteren Konzern-Gerüchte gefährdet ist. Domenicali zeichnet ein Bild von Stabilität und stellt zugleich klar, dass die zukünftigen Investitionspläne bereits finanziert und in Umsetzung sind.

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