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DUCATI FEIERT SEIN 100-JÄHRIGES BESTEHEN MIT EINEM TITELKAMPF IN SICHT

4 Jul·

Ducatis 100. Jahr im Motorsport wird als möglicher Wendepunkt für die MotoGP-Ambitionen des Herstellers dargestellt. Nach einer Phase durchwachsener Ergebnisse will sich der italienische Hersteller in der Königsklasse wieder ganz vorne etablieren.

Das Unternehmen wurde am 4. Juli 1926 in Bologna gegründet. Zunächst arbeitete Ducati im Bereich der Elektromechanik, bevor man 1936 in eine neue Fabrikanlage in Borgo Panigale umzog. Ducatis frühes Engagement im Rennsport beschränkte sich zunächst auf Langstreckenereignisse. Die Grand-Prix-Geschichte der Marke nahm dann in den 1960er-Jahren Gestalt an, als Ducati kurzzeitig mit einem 125-ccm-Rennmotorrad auftrat. Später, nachdem die Viertakt-Ära aus dem Grand-Prix-Wettbewerb gedrängt worden war, richtete Ducati den Fokus auf die TT-Formel, wo es großen Erfolg gab: Mike Hailwood wurde 1978 TT-F1-Weltmeister. In den folgenden Jahren dominierte Ducati zudem die F2-Kategorie zwischen 1981 und 1983, wobei Tony Rutter und Ducati den Titel holten.

1985 erweiterte Ducati sein Modellprogramm durch eine Fusion mit Cagiva. Während Cagiva GP Sport seine eigenen Grand-Prix-Aktivitäten betrieb, konzentrierte sich Ducati auf die neu gestartete Superbike-Weltmeisterschaft. Zu den Superbike-Erfolgen gehörte der erste Weltmeistertitel für Bologna im Jahr 1990, als Raymond Roche gewann. Danach kamen weitere Titel über eine lange Liste von Fahrern hinzu, darunter Doug Polen (zwei Titel), Carl Fogarty (vier), Troy Corser, Troy Bayliss (drei), Neil Hodgson, James Toseland und Carlos Checa. Nach Checas Titel im Jahr 2011 erlebte Ducati eine Durststrecke, die bis 2022 dauerte, als Alvaro Bautista sie beendete. Bautista verteidigte den Titel anschließend 2023 erfolgreich.

In der MotoGP begann der moderne Aufstieg Ducatis mit der Rückkehr des Viertaktrennens in das Grand-Prix-Paddock. Mit der Einführung der MotoGP im Jahr 2002 wuchs Ducatis Engagement schnell und führte bereits 2003 zu einer unmittelbaren Wirkung. Loris Capirossi gewann Ducatis erstes MotoGP-Rennen beim Saisonauftakt in Suzuka: Er beendete den Start zunächst auf Rang drei und holte dann im sechsten Rennen in Barcelona den Sieg. Capirossi beendete diese Saison auf dem vierten Platz in der Gesamtwertung, während Troy Bayliss Sechster wurde.

Der Höhepunkt von Ducatis frühem MotoGP-Durchbruch kam 2007, als Casey Stoner dem Hersteller die erste Weltmeisterschaft in der Klasse bescherte. Danach musste Ducati bis 2022 auf den nächsten MotoGP-Titel warten, den Pecco Bagnaia beendete. Bagnaia gewann anschließend auch 2023 erneut, und der Schwung hielt an: 2024 mit Jorge Martin und 2025 mit Marc Marquez. So sicherte sich das Team vier aufeinanderfolgende MotoGP-Weltmeisterschaften.

Mit Blick auf die Saison 2026 beschreibt der Bericht einen schwierigen Start, der Ducati jedoch zurück in den Titelkampf gebracht habe. Vor dem Sachsenring-Grand-Prix (10.–12. Juli) liegt Fabio di Giannantonio—für das Ducati-Satellitenteam Pertamina Enduro VR46 Racing unterwegs—auf Platz drei in der Gesamtwertung, hinter dem Aprilia-Duo Jorge Martin und Marco Bezzecchi. Marc Marquez ist Fünfter, 40 Punkte hinter dem Tabellenführer, während Bagnaia insgesamt auf Platz acht liegt, 63 Punkte Rückstand hat, obwohl er ein weiteres Desmosedici GP26 besitzt. Da Sprint- und Hauptrennen am Sachsenring bereits absolviert sind, heißt es, die Saison befinde sich bereits auf halber Strecke des 22-Rennen-Kalenders.

Auch abseits der MotoGP ist Ducatis Ausblick in der Superbike-Weltmeisterschaft noch dominanter. Laut Bericht hat Nicolo Bulega in den ersten sieben Events jedes Rennen, jeden Sprint und jeweils beide Hauptrennen gewonnen. Insgesamt kommt er auf 21 Siege bei perfekter Bilanz. Bei maximal 434 Punkten führt sein Team—Aruba Ducati—die Tabelle mit großem Vorsprung vor Iker Lecuona an, der als „Backup“-Option innerhalb des Ducati-Werksaufgebots beschrieben wird. Eine weitere Absicherung liefert Yari Montella: Er steuert eine Panigale V4R für das Barni Spark Racing Team und liegt auf Rang drei in der Gesamtwertung.

Zum Abschluss hält der Bericht fest, dass die Serie in naher Zukunft vom 10. bis 12. Juli in Donington Park fortgesetzt wird—mit dem nächsten Lauf der Motorrad-Weltmeisterschaft.

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