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FABIO QUARTARARO SAGT, JACK MILLERS YAMAHA-TEST HABE IHM GEHOLFEN, DAS 2026-UPDATE AM SACHSENRING ZU VERSTEHEN

14 Jul·

Fabio Quartararo erklärte, wie die Arbeit von Jack Miller im Freitagstraining einen direkten Anteil an seinem Rennwochenende beim Deutschen Grand Prix auf dem Sachsenring hatte. Quartararo, der den siebten Platz belegte und damit nach eigenen Worten sein zweibestes Saisonresultat einfuhr, sagte, der entscheidende Wert von Millers Tempo liege nicht in der Motivation, sondern in Informationen: Es habe ihm geholfen zu verstehen, was mit Yamahas Upgrade-Paket für 2026 funktioniert und was nicht.

Yamaha hatte Miller ins Wochenende geholt, um in der ersten Trainingssession ein neues Schwingen-Upgrade zu testen. Quartararo erklärte, er habe zunächst das gleiche Setup fahren wollen wie im Rennen, doch das Team habe ihn gebeten, etwas anderes auszuprobieren – eine Variante, die zuvor in Assen verwendet worden war. Laut Quartararo bedeutete dieser Plan, dass er am Freitag nicht sofort die Leistung bekam, die er sich erhofft hatte.

Nach dem Rennen gegenüber GPOne und weiteren Medien sagte Quartararo: „Nein, das ist keine Frage der Motivation. Es hat mir geholfen, ein paar Dinge zu verstehen.“ Er ergänzte, dass er am Freitag das Setup nutzen wollte, mit dem er auch im Rennen gefahren war, aber „das Team wollte etwas anderes ausprobieren“, und verwies dabei auf die Assen-Konfiguration. Anschließend machte Quartararo die Änderung am Samstagmorgen zum Wendepunkt aus: „Am Samstagmorgen sind wir zurück auf das Setup gegangen, das ich wollte, und ich bin schneller geworden. Also offensichtlich hat am Freitag etwas nicht funktioniert.“

Außerdem hob er hervor, warum Millers Rolle auch dann wichtig war, wenn sie seine mentale Einstellung nicht verändert hat. Quartararo sagte, es sei „interessant zu sehen, wie Jack mit diesem Bike schnell ist“, und betonte die Bedeutung von Millers Feedback, weil „wir am Ende ziemlich ähnlich fahren“.

Das Ergebnis auf dem Sachsenring fiel in eine schwierige Phase für Quartararo auf Yamahas 2026er-Maschine. Er habe Mühe, die Leistung herauszuholen, die er sich wünscht, und er räumte ein, dass Yamahas Prioritäten derzeit woanders liegen. Da Quartararo nächste Saison zu Honda wechselt – und damit sein Yamaha-Kapitel zum Saisonende beendet – sagte er, Yamaha sei „zu sehr auf 2027 fokussiert“ und schaue in der nahen Zukunft nicht darauf, das 2026er Bike weiter zu verbessern.

Für Quartararo bot der Deutsche Grand Prix zwar ein Stück Zufriedenheit, doch das große Bild bleibt unverändert: Er hoffe, dass die Saison schnell zu Ende geht, damit er das nächste Kapitel mit Honda unter den neuen Regeln beginnen kann.

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