JACK MILLER STIMMT ZU, 2027 FÜR YAMAHAS WELTMEISTERSCHAFTSTEAM IM SUPERBIKE ZU FAHREN
11 Jul·

Jack Millers Zukunft im Top-Motorradsport scheint sich weg von der MotoGP zu verlagern. Ein Bericht hebt hervor, dass der Australier inzwischen entschieden hat, für welches World-Superbike-Team er 2027 fahren wird, nachdem er keinen Platz im MotoGP-Feld über seinen aktuellen Vertrag hinaus sichern konnte.
Laut dem MotoGP-Journalisten Rosario Triolo, der im Rahmen der Berichterstattung von Sky Sports Italia zum Großen Preis von Deutschland sprach, gibt Miller seinen Sitz bei Pramac Racing in der MotoGP auf, um im kommenden Jahr eine World-Superbike-Chance bei Yamaha zu ergreifen. In derselben Darstellung wird die laufende Saison mit dem Yamaha-unterstützten Pramac-Team als wahrscheinlich letzte Kampagne des Australiers auf Prototypen eingeordnet.
Der Hintergrund der Entscheidung hängt mit Millers schwieriger Mission zusammen, in der MotoGP zu bleiben. Der Bericht legt nahe, er habe „gerade so“ einen Platz für diese Saison sichern können – unter anderem wegen seines Rufs für die Entwicklung von Motorrädern sowie wegen der Probleme, die Yamaha mit der neuen Motor-Konfiguration hat. Gleichzeitig heißt es jedoch, dass Yamaha für 2027 andere Pläne mit ihm hat, wodurch ihm letztlich keine Fortsetzungsmöglichkeit in der MotoGP bleibt.
Millers Situation wird zudem als Teil eines größeren Umbruchs im MotoGP-Feld 2026 beschrieben. Er gilt als einer von vier Fahrern, die ihre Plätze zugunsten von neuem Nachwuchs verlieren werden. Der Bericht nennt dabei neben Miller auch Brad Binder (KTM), Maverick Vinales (Tech3) und Franco Morbidelli (VR46) als weitere Kandidaten, die möglicherweise ersetzt werden.
Triolo merkte außerdem an, dass die Bestätigung von Luca Marinis Wechsel zu Tech3 für 2027 nach dem Rennwochenende in Deutschland erwartet wird. In demselben Kontext heißt es, dass auch VR46s Verpflichtung des World-Superbike-Fahrers Nicolo Bulega unmittelbar bevorsteht – sofern die Vertragsdetails noch entsprechend verfeinert werden.
Zum Schluss wird das Bild in der Zwischenklasse mit den verbleibenden Moto2-Optionen von Tech3 verknüpft. Der Bericht sagt, dass Senna Agius und Manuel Gonzalez um den letzten verfügbaren Sitz kämpfen – neben Marini. Gonzalez liege derzeit in der Gesamtwertung der Moto2-Fahrer vorn, während Agius Vergleiche mit dem Landsmann Casey Stoner ziehe.