JACK MILLER SAGT, DASS DAS SUZUKA 8 HOURS SPASS GEMACHT HAT, UND WEIST AUF YAMAHAS MOTOGP-MASCHINE HIN
16 Jul·

Das neueste Suzuka-8-Stunden-Resultat von Jack Miller brachte ihm eine vertraute Art von Genugtuung: hart vorne mitfahren, um Positionen kämpfen und die Herausforderung des Überholens auf einer Strecke genießen, die konsequentes Fahren belohnt. Für Yamahas Werks-Endurance-Programm trat der Australier gemeinsam mit Katsuyuki Nakasuga und Andrea Locatelli an und holte den zweiten Platz. Damit war es sein zweites Mal in Folge als Zweiter beim Rennen. Miller war auch im Vorjahr mit Yamaha am Start gewesen – in einer Phase, in der der japanische Hersteller in der MotoGP weiterhin Schwierigkeiten hat.
Miller zeigte sich in Suzuka trotz des deutlichen Abstands zur Spitze: Das Team lag fast zwei Minuten hinter dem Honda-Eintrag, der das Rennen gewann. Das Endurance-Format gab ihm dennoch die Möglichkeit, seine Fähigkeiten auf zwei Rädern gegen ein großes Fahrerfeld unter Beweis zu stellen – mehr als 140 Fahrer aus 50 Teams waren am Start. Das Ergebnis sticht auch in seinem aktuellen Karrierebild hervor: Sein Suzuka-Podium ist seit seinem letzten MotoGP-Top-3-Ergebnis im Jahr 2023 sein einziges Mal auf dem Podest, damals noch für KTM.
Auf die Frage von Auto Hebdo, wie es sich anfühle, wieder unter den Favoriten zu sein, sagte Miller: „Es hat wirklich Spaß gemacht“, und ergänzte: „Es ist großartig, die Leute auf den Geraden zu überholen. Es ist wirklich cool, im Kampf um den Sieg zu sein, in jeder Runde hart zu pushen und den Abstand zu den Führenden zu schließen. Das ist ein tolles Gefühl.“
Trotz des Lobes für das Racing machte Miller jedoch klar, was ihn ausgebremst hat. Er zeigte sich „enttäuscht von den nassen Bedingungen“ und erklärte: „Im Trockenen hatte ich wirklich das Gefühl, dass wir eine echte Chance auf den Sieg hatten“, wobei er zugleich zugab, dass die gleichen Bedingungen für alle gegolten hätten.
Die Suzuka-Leistung kommt zu einer Zeit, in der weiter Fragen zu Millers MotoGP-Zukunft kursieren. Berichten zufolge soll er die Klasse am Ende der aktuellen Saison verlassen. Als wahrscheinlichstes Ziel für sein Talent gilt Yamahas World-Superbike-Projekt, das 2027 als Option gesehen wird. Dass Miller in Suzuka auf Serienmaschinen liefern kann, könnte diese Einschätzung weiter untermauern.
Ungeachtet der unklaren Langzeitpläne arbeitet Miller weiterhin für Pramac in der MotoGP. Der Bericht hält fest, dass er am Freitag überraschend in Q2 gelang und anschließend mit einem 12. Platz weitere Punkte holte. Auch wenn seine Zukunft bei Pramac nicht bestätigt ist, deutet der Artikel darauf hin, dass es unwahrscheinlich ist, dass er eine weitere Saison in der Königsklasse erhält – trotz der Tatsache, dass Yamaha ihn zuvor wegen seines Entwicklungswerts behalten hat.