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JORGE MARTIN BESTÄTIGT, DASS ER 2027 UND 2028 FÜR YAMAHAS WERKSTEAM FAHREN WIRD

1 Jul·

Jorge Martin hat bestätigt, dass er Aprilia verlassen wird, um 2027 und 2028 im Werks-Team von Yamaha zu fahren. Diese Entscheidung reift seit Monaten, auch wenn ihr eine emotionale Turbulenz vorausging. Der MotoGP-Weltmeister von 2024 – zuvor fuhr er mit Pramac Ducati – war nach einem schwierigen Saisonstart 2025 enttäuscht gewesen. Der folgte eine Serie schwerer Stürze und mehrere gebrochene Knochen. Laut den Berichten hatte Martin eigentlich gewollt, seinen Zweijahresvertrag mit Aprilia vorzeitig aufzulösen. Später habe sein Management jedoch erkannt, dass dies ohne schmerzhafte Vertragsstrafen nicht möglich wäre.

Die Lage entspannte sich schließlich, als die Parteien „zusammenkamen“. Martin nutzte dann im Juli 2025 in Brünn eine emotionale Pressekonferenz, um seine Situation öffentlich zu erklären. Von dort an legte er seine Vorbehalte beiseite und arbeitete mit seinem Team daran, den Rest der Saison 2025 zu absolvieren – mit dem Fokus auf den nächsten Schritt. Dieselbe Quelle beschreibt zudem eine allmähliche Rückkehr in die Form nach seinen Verletzungen: Martin habe sich „mit jedem Kilometer“ auf der RS-GP verbessert.

Diese Vorbereitung spiegelt sich auch in seiner aktuellen WM-Position wider. Nach zehn von 22 Rennen der laufenden Saison führt der 28-Jährige die Tabelle mit 193 Punkten an. Er hat damit sieben Punkte Vorsprung auf seinen engsten Verfolger und Teamkollegen Marco Bezzecchi. Der Unterschied zwischen den beiden ist deutlich: Bezzecchi holte in den vier Rennen in Brünn und Assen lediglich sechs Punkte.

Auch Martins Form 2026 ist stark: In der Hälfte der ersten zehn Grand Prix stand er auf dem Podium. Er gewann in Le Mans und holte zudem Siege in zwei Sprints.

Trotz des aktuellen Schwungs ist die Entscheidung für 2027 und 2028 bereits festgezurrt. Der Bericht verknüpft Yamahas Möglichkeit, den Schritt finanziell flexibler zu gestalten, mit dem Wechsel von Fabio Quartararo zu Honda. Außerdem wird technisch betont, dass die Yamaha M1 derzeit unter den fünf Herstellern als die „letzte“ beschrieben wird. Zudem bringt die 850-ccm-Ära, die für 2027 mit Pirelli-Reifen, reduzierter Aerodynamik und keinem höhenverstellbaren Chassis geplant ist, zusätzliche Unsicherheit darüber mit sich, wie schnell das Paket den Rückstand aufholen kann.

Der Artikel hebt außerdem hervor, dass Yamaha im Vergleich zu seinen Rivalen bislang nur begrenzte Erfahrung mit V4-Rennmotoren hat – trotz des großen Aufwands, der betrieben wird, um die Leistung zu verbessern.

Für Yamaha wird Martin 2027 und 2028 im Werks-Team gemeinsam mit Ai Ogura fahren. In der Pramac-Satellitenstruktur ist Toprak Razgatlıoğlu für 2027 eingeplant, während Izan Guevara – aktuell Zweiter in der Moto2 – im nächsten Jahr dazustoßen wird.

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