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JORGE MARTIN AN DER SPITZE DER 2026-CRASHSTATISTIKEN NACH ASSEN UND DEN VORFÄLLEN IN TSCHECHIEN

4 Jul·

Jorge Martins Tempo zu Saisonbeginn geht mit einem auffälligen Muster einher: Während er um die Spitze der MotoGP-Gesamtwertung kämpft, gehört er auch zu den Fahrern, die besonders häufig in Stürze verwickelt sind. Laut der Crash-Analyse von Speedweek hielt KTM-Pedro Acosta die WM-Führung nur zwei Wochen, bevor Marco Bezzecchi übernahm. Dabei wirkte der Aprilia-Pilot zunächst wie die klare „Nummer 1“ – nur knapp vor seinem Teamkollegen Jorge Martin. Nach dem Grand Prix von Assen änderte sich das: Ein weiterer Sturz in den Niederlanden wurde von einem Zwischenfall in der Tschechischen Republik gefolgt, der zu einer Sperre führte. Von dort an eroberte Martin die WM-Führung zurück.

Der Bericht ordnet Martins Situation als eine risikoreiche Strategie ein, die sich auszahlt. In den ersten zehn Rennen der Saison wurde Martins Aprilia mit der Startnummer 89 insgesamt 16-mal aus dem Kies geholt. Besonders auffällig war die Phase auf dem Weg nach Catalunya: Martin hatte dort insgesamt fünf Stürze – offiziell wurden jedoch nur vier gezählt, ein weiterer Sturz passierte zusätzlich in einer Testsession. Selbst wenn die Ergebnisse nicht durchgehend von Bestzeiten dominiert wurden, holte Martin trotzdem Punkte. In Ungarn hebt der Bericht hervor, dass sein „Torpedieren“ durch das Feld Teamkollegen Raul Fernandez und Fabio Di Giannantonio kostete: Martin erhielt beim Brno-GP zwei Long-Lap-Strafen. Trotzdem nahm er WM-Punkte mit, während Bezzecchi – nach einem Vorfall am Vortag – nicht an den Start ging.

Speedweek betont außerdem, dass Martins sturzreiche Saison bislang noch nicht in größeren Verletzungen gemündet ist. Trotz der Intensität der Saison sei er im Vergleich zu dem, was seine Crash-Häufigkeit vermuten ließe, relativ glimpflich davongekommen. Der Artikel liefert zudem Kontext zu seiner Erfahrung 2025: Damals sei er „von Verletzung zu Verletzung gestürzt“ und habe einen Großteil dieser Saison verpasst. In diesem Jahr habe er bislang ernsthafte Rückschläge jedoch vermieden.

Hinter Martin zeigt die Crash-Statistik eine ähnliche Geschichte für Joan Mir. Der Mallorquiner stürzt häufiger als im Schnitt – vor allem auf der Werks-Honda. Laut Bericht haben Mirs 14 Stürze Gresini Racing nicht davon abgehalten, den 2020er Weltmeister für das nächste Jahr zu verpflichten. Mir konnte bisher an jedem Event teilnehmen, doch er hat nur sieben der 20 Rennen beendet.

Die nächste Stufe in der Crash-Tabelle bilden Alex Marquez, Franco Morbidelli und Marco Bezzecchi. Sie liegen gemeinsam auf Platz drei der Crash-Wertung vor dem Deutschen Grand Prix – jeweils mit 11 Stürzen. Marquez wird dabei als Hauptfigur in dem vom Bericht als spektakulärsten Crash der 2026er Saison bisher bezeichneten Ereignis herausgestellt, das in Catalunya passierte.

Unter den Fahrern mit zweistelligen Crash-Zahlen werden Brad Binder und Pedro Acosta neben Marc Marquez besonders hervorgehoben. Der Bericht sagt, die KTM RC16-Piloten hätten bislang pro Event mindestens einen Sturz gehabt, betont aber zugleich, dass die österreichischen KTM-Fahrer Verletzungen vermieden haben. Marc Marquez hingegen brach sich im Sprint in Le Mans den Fuß.

Kurz vor der Saisonhalbzeit behandelt die Crash-Analyse auch die Neuzugänge. Toprak Razgatlıoğlu (Yamaha) und Diogo Moreira (Honda) werden als Fahrer beschrieben, die ihre Crash-Zahlen niedrig gehalten haben: Beide stürzten jeweils sechs Mal und blieben bislang ohne schwere Verletzungen.

Zum Schluss lenkt der Bericht den Blick auf die überraschenden Leistungen von Ai Ogura und Raul Fernandez. Ogura, in Assen als Trackhouse Racing-Doppelsieger gefeiert, taucht in der Crash-Rangliste deutlich weiter unten auf: Bisher fünf Stürze. Fernandez liegt sogar noch tiefer – nur zwei Stürze. Damit ist er in diesem Datensatz der MotoGP-Fahrer mit den wenigsten „Schrammen“, trotz der starken Ergebnisse des Teams zu Saisonbeginn.

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