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LIBERTY MEDIA STREICHT BALATON PARK AUS DEM MOTO GP-KALENDER 2027

1h ago·

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Die Berichte über eine Entscheidung von Liberty Media, den Balaton Park in Ungarn aus dem MotoGP-Kalender 2027 zu entfernen, haben Aragon überraschend gerettet. Der Balaton Park ist letzte Saison erstmals seit 1992 wieder in die Königsklasse zurückgekehrt, doch in der MotoGP-Paddock-Umgebung wurden Sicherheitsbedenken zum Kurs laut. El Periodico berichtet, dass es dem Veranstaltungsort nicht gelungen sei, Liberty und die MotoGP Sports Entertainment Group (MSEG, früher Dorna) davon zu überzeugen, ihn im Programm zu lassen. Das Ergebnis gilt nun offenbar als „offenes Geheimnis“ – mit Blick auf 2027.

Der gleiche Bericht sagt, dass die ungarische Regierung die Möglichkeit ins Spiel gebracht habe, das Rennen auf den Hungaroring zu verlegen, die langjährige Formel-1-Stätte. Dafür wären jedoch Änderungen nötig, um den Kurs für MotoGP tauglich zu machen. Diese Anpassungen seien bis zur Saison 2027 nicht rechtzeitig umsetzbar. Die Idee könnte aber für 2028 weiterhin realistisch sein – je nachdem, was bis dahin fertiggestellt werden kann.

Aragon hingegen hatte damit gerechnet, zum Jahresende aus dem Kalender zu fallen, während Liberty den Sport breiter aufstellen will – vor allem angesichts der aktuellen Häufung von vier spanischen Rennen. Nach Gesprächen mit Liberty und MSEG soll Aragon Berichten zufolge einen Deal über 10 Millionen Euro (8,6 Millionen Pfund) gesichert haben, um 2027 im Feld zu bleiben. Möglich wird das demnach auch durch das unerwartete Fehlen Ungarns. Zwar bleibt die längerfristige Zukunft des Events ungewiss, doch zumindest wird MotoGP Aragon noch ein weiteres Jahr anfahren.

An anderer Stelle hält der Bericht fest, dass Phillip Island seinen Platz an einen neuen Stadtkurs in Adelaide verlieren wird. Außerdem kehrt MotoGP nach Argentinien zurück – allerdings an einem neuen Austragungsort in Buenos Aires. Zudem wird erwartet, dass das traditionelle Saison-Launch-Event in Miami stattfinden soll, während der Sport weiter auf Wachstum in den USA setzt. Liberty habe dabei sogar die Möglichkeit diskutiert, dort auf der F1-Strecke zu fahren – allerdings sieht es nicht danach aus, dass das für 2027 realistisch ist.

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