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LUIGI DALL’IGNA SAGT, MARC MÁRQUEZ’S FORM NACH DER OP SEI BEI DUCATI „ABSOLUT PERFEKT“

5d ago·

Ducati-General Manager Luigi Dall’Igna sagt, dass die jüngste Aufwärtsentwicklung von Marc Marquez vor allem durch die Verbesserungen nach seiner Schulter-OP möglich geworden sei. Besonders zufrieden war er mit dem, was der Spanier beim Großen Preis von Deutschland gezeigt hat.

Marquez’ Saison 2026 hatte zunächst mit Frust begonnen, weil er die Ducati GP26 „nicht so natürlich fahren konnte, wie er wollte“. Die Ursache wurde schließlich auf ein zuvor nicht erkanntes Problem an der rechten Schulter zurückgeführt: Zwei Schrauben von einer früheren Verletzung waren bei einem Sturz in Indonesien im Vorjahr verbogen und drückten auf einen Nerv. Nach mehreren Versuchen, damit durchzukommen, wurde das Problem schließlich identifiziert. Im Mai ließ Marquez die beiden Schrauben und ein Knochenfragment entfernen. Zusätzlich wurde er an seinem rechten Fuß am fünften Mittelfußknochen operiert.

Dall’Igna ist der Ansicht, dass die Zeit nach der OP so gut gelaufen ist, wie es nur gehen konnte. Er verwies auf Marquez’ Rückkehr in die Form und – besonders auffällig – auf das Wiederauftauchen seines Lächelns in der Ducati-Garage nach dem Sachsenring-Wochenende. Marquez hatte versucht, die Schulter-OP vor Ducati geheim zu halten, später aber eingeräumt, dass er „mit einerinhalb Armen“ gefahren sei. Die OP hatte er nach vorne verlegt, nachdem er sich bei einem Fußverletzung während des Sprints in Le Mans zugezogen hatte. Nach den kombinierten Eingriffen verpasste er die Rennen in Frankreich und Barcelona, bevor er in Mugello zurückkam.

Diese Rückkehr hat sich nun in Ergebnissen niedergeschlagen, die Dall’Igna als nahezu fehlerfrei bezeichnete. Nach Marquez’ Sieg beim deutschen GP sagte Dall’Igna, das Wochenende sei „absolut perfekt“ gewesen – „wieder ein weiteres Meisterwerk, das von einem Marc in Topform serviert wurde“. Er hob ein komplettes Leistungspaket hervor: Pole-Position, Marquez’ 19. Sieg im Sprint, das GP-Rennen mit der schnellsten Runde sowie die Führung von Start bis Ziel an beiden Tagen – am Samstag wie auch am Sonntag.

Dall’Igna ordnete die Dominanz am Sachsenring sowohl statistisch als auch taktisch ein. Er verwies auf Marquez’ 13 Gesamt-Siege auf der Strecke, davon 10 im MotoGP, und sagte, der deutsche Erfolg habe ihm geholfen, den Rekord von Giacomo Agostini einzueben. Seiner Ansicht nach setzte Marquez das Tempo mit einer sauberen, schnellen Fahrt, während er das Motorrad kontrollierte, ohne „es zu übertreiben“. Sein Ansatz sei konstant und solide gewesen. Dall’Igna ergänzte, Marquez verfeinere seine Meisterschaft weiter, auch wenn sein Stil manchmal weniger spektakulär wirke – weil er darauf optimiert sei, das Notwendige zu tun „ohne unnötige Risiken einzugehen“, mit „sublimer Eleganz“.

Der Erfolg beim deutschen GP war zudem Teil einer starken Serie: Dall’Igna betonte, es sei Marquez’ dritter Sieg in den letzten vier Rennen und sein zweites Sprint-GP-Double nach dem in Ungarn. Außerdem verwies er auf den Wendepunkt der Saison und sagte, er habe „an den Marc gedacht, der nach Mugello 102 Punkte hinter dem Führenden lag“.

Auf der Strecke zeigte die Leistung am Sachsenring Marquez’ Komfort und Kontrolle. Die Berichterstattung rund ums Wochenende beschrieb ein Rennen, in dem es selten so wirkte, als würde Marquez am Limit fahren. Kein Rivale konnte sein Tempo halten – besonders in der letzten Kurve, in der er durchgehend schneller als alle anderen gewesen sei.

Das Double am Sachsenring brachte Marquez nach 11 von 22 Runden auf Platz drei in der Gesamtwertung. Er liegt 18 Punkte hinter Aprilia-Pilot Jorge Martin und vier Punkte hinter dem Trackhouse-Star Ai Ogura. Seine Form habe sich seit seiner Rückkehr verbessert. In den Quellen wurde Marquez’ Fortschritt zudem den Problemen seiner engsten Rivalen gegenübergestellt: Marquez hatte nach dem Italien-GP einen 102-Punkte-Rückstand auf Aprilia-Pilot Marco Bezzecchi, doch Bezzecchis Rückkehr von der Verletzung in Mugello habe sich nicht in anhaltenden Schwung übersetzt. Bezzecchi holte in Mugello nur Platz 7 und sei den Berichten zufolge „eingebrochen“: Seit seinem Sieg beim Italien-GP habe er lediglich zwei Sprint-Rennen gewonnen.

Währenddessen wurde Martins Saison durch Zwischenfälle und OPs aus dem Takt gebracht. Er schied Bezzecchi im Ungarn-GP aus. Und nachdem der Italiener im Sprint gestürzt war und einen Streckenposten (Marshal) getroffen hatte – was zu einer Sperre für den Tschechien-GP führte – verpasste Martin den deutschen GP, um sich nach einem Sturz im Qualifying einer Operation zu unterziehen.

Für Dall’Igna ist die wichtigste Erkenntnis, dass die medizinischen Rückschläge nun hinter Marquez liegen. Er fasste es so zusammen: Die „Zeit nach der OP hätte nicht besser laufen können“ – Marquez’ Ducati sei „brillant zurück auf der Strecke“ und sein „Lächeln“ sei in der Box wieder da gewesen.

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