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MARC MARQUEZ SAGT, ER WÜRDE DIE AERODYNAMIK AUF DEN MOTO-GP-MASCHINEN 2027 NOCH WEITER REDUZIEREN

3d ago·

Der amtierende MotoGP-Weltmeister Marc Marquez hat sich zur Ausrichtung des für 2027 geplanten technischen Umbaus geäußert und argumentiert, dass die neuen Regeln noch weiter gehen sollten, um den Einfluss der Aerodynamik zu reduzieren. Der nächste Regulierungszyklus in der MotoGP ersetzt die aktuelle 1000-ccm-Motorformel durch 850-ccm-Antriebe. Zudem sollen Ride-Height-Geräte verboten und die zulässige Aerodynamik an den Bikes weiter eingeschränkt werden. Die Änderungen sollen die Sicherheit verbessern und das Renngeschehen auf der Strecke attraktiver machen.

Marquez’ Kommentare kamen, nachdem er nach dem Tschechien-Grand-Prix in Brno das 850-ccm-Prototyp-Bike von Ducati getestet hatte. In einem Gespräch auf dem YouTube-Kanal „Soy Blak“ sagte er, das Motorrad, das er gefahren sei, „ist nicht so schnell“, deutete aber an, dass das Publikum den Unterschied möglicherweise nicht bemerken würde. Im Mittelpunkt standen für ihn jedoch die Aero-Werte: Er sagte, er „hätte sie gerne noch weiter reduzieren“ lassen. „Ich hatte gehofft, dass sie die Aerodynamik noch weiter zurückfahren“, ergänzte Marquez und erklärte, dass Rennen ohne so viel aerodynamische Unterstützung enger zusammenrücken könnten.

Er verglich den möglichen Rennstil mit Moto3 und sagte: „Ohne Aerodynamik könnten wir mehr Gruppensprints haben, wie in der Moto3.“ Gleichzeitig räumte Marquez ein, dass der Übergang in der MotoGP eine Herausforderung darstellt, weil aerodynamischer Abtrieb eine große Rolle für die Performance spielt. „In der MotoGP ist es schwieriger, weil du Abtrieb verlierst und das Bike schlechter läuft“, sagte er und fügte hinzu, dass die Fahrer Zeit brauchen würden, sich anzupassen: „Man muss sich daran gewöhnen. Jede Ära hat ihre Vor- und Nachteile.“

Marquez ist bereits für die neue Regulierungsperiode fest eingeplant: Er hat einen neuen Zweijahresvertrag unterschrieben, um bei Ducati bis zum Ende von 2028 zu bleiben. An seiner Seite wird KTM-Pilot Pedro Acosta stehen. Im Saisonverlauf hat Marquez außerdem auf eine starke Erholung von früheren Verletzungssorgen hingewiesen: Er hat einen 102-Punkte-Rückstand auf nur noch 18 Punkte verkürzt, nachdem er Siege in Ungarn, Tschechien und Deutschland eingefahren hat.

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