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MARC MARQUEZ SAGT, ER HÄTTE NICHT MIT ALEX’S LEISTUNG NACH DEM STURZ IN BARCELONA GEReCHNET

14 Jul·

Marc Marquez sagt, er sei ehrlich überrascht gewesen, wie viel Einsatz Alex Marquez nach ihrem Sturz in Barcelona gezeigt habe. Der Gresini-Pilot setzt damit seine Rückkehr in die Form fort, nachdem eine von Verletzungen geprägte Saison seinen Fortschritt ausgebremst hatte.

Alex’ Comeback wurde durch einen brutalen Zwischenfall beim Großen Preis von Katalonien geprägt. Nach einer Kollision mit Pedro Acosta brach er sich den C7-Wirbel. Marc fehlte dadurch im selben Rennwochenende, weil er mit eigenen Problemen zu kämpfen hatte: Marc hatte das Rennen in Katalonien nach einem Highside in Le Mans verpasst. Da beide Brüder mit schweren Rückschlägen umgehen mussten, gab Marc zu, dass er das Rennen abgebrochen hätte, wenn er beim Barcelona-Wochenende von Alex anwesend gewesen wäre.

Alex’ Weg zurück in den Wettbewerb begann in Brünn, doch er ließ diese Runde aus und kehrte stattdessen in Assen zurück. Marc war derweil in Mugello zurück. In Assen setzte Marc zudem ein klares Zeichen, indem er seine Position in der Session schützen wollte: Er ließ Alex nicht an Q2 teilnehmen, nachdem er im Training gestürzt war. Das niederländische Rennen brachte dann eine Überraschung für Marc: Alex schlug ihn – mit diesem Ausgang hatte Marc nicht gerechnet.

Der Schwung ging nach Deutschland weiter. Alex blieb über das gesamte Wochenende dicht an seinem Bruder dran: Er startete von Platz zwei hinter Marc und beendete den Sprint im Rahmen eines Marquez-1-2. Marc dominierte anschließend den Großen Preis von Deutschland und holte die maximalen Punkte, während Alex bis zu einem Sturz in der letzten Kurve auf Runde neun mit ihm unterwegs war.

Nach dem Rennen sagte Marc, er sei nicht vollständig zufrieden gewesen, dass Alex nicht auf dem Podium stand. In „After The Flag“ von MotoGP betonte er, wie beeindruckt er von dem gewesen sei, was er hinter den Kulissen gesehen habe: „Also, immer gilt: Sieg ist Sieg, aber ich werde unter die Top 10 kommen! Also, ja, 10 Siege auf einer Strecke in der MotoGP-Klasse ist etwas Erstaunliches. Super glücklich. Ehrlich gesagt nicht zu 100% glücklich, weil ich auch gerne Alex hier auf dem Podium sehen würde. Denn ich habe gesehen, wie er nach dem Rennen in Montmelo gearbeitet hat, und das war unglaublich. Ich habe das nicht von ihm erwartet. Ich weiß, dass er ein Arbeiter ist, aber es war mehr als das, was ich erwartet habe.“

Marc ergänzte, dass zwar auch die Garage hart gearbeitet habe, um den besten Ansatz für das Wochenende zu finden, er aber glaube, dass Alex’ Vorbereitung herausstach: „Er ist in einer sehr guten Art gefahren, aber okay. Auf unserer Seite in der Garage haben wir sehr gut gearbeitet und den besten Weg gefunden, um dieses Wochenende das Maximum herauszuholen.“

Marc hatte Alex zudem vor dem Risiko gewarnt, am Sachsenring zu stürzen. Er ging davon aus, dass bei gleichem Tempo im Sprint mehrere Stürze folgen könnten. Seine Prognose sollte sich bewahrheiten: Nur 15 Fahrer erreichten das Ziel.

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