MARC MARQUEZ SAGT, ER SEI ÜBER DIE KUPPLUNGSREAKTION NACH DEM BALATON-CRASH ERSTAUNT GEWESEN
3d ago·

Marc Marquez sagte, er sei „überrascht“ gewesen von der instinktiven Aktion, die ihm geholfen habe, bei seinem Qualifying-Sturz im Balaton Park nicht noch mehr Zeit zu verlieren. Der amtierende Champion hatte zuvor bereits gezeigt, dass er in Ungarn schnell sein kann: Er holte die Pole-Position, nachdem es in Runde eins zu einem Zwischenfall gekommen war.
Der entscheidende Moment ereignete sich, als Marquez nach dem Crash noch über den Asphalt rutschte. Fernsehaufnahmen zeigten, wie er nach dem Kupplungshebel griff, während das Motorrad noch in Bewegung war. Diese Reaktion sei für ihn nichts gewesen, das er bewusst geplant habe. „Das hat mich überrascht“, sagte Marquez auf die Frage, ob das Greifen der Kupplung beim Rutschen beabsichtigt gewesen sei. „Denn als ich gerutscht bin, habe ich nicht darüber nachgedacht, es kam einfach von selbst – vielleicht, weil ich in meiner Karriere tausendmal gestürzt bin!“
Marquez beschrieb den anfänglichen Fehler als zu spätes Bremsen und bezeichnete ihn als „wie ein Fehler eines Rookies“. Außerdem betonte er, wie wichtig es sei, in den ersten Runden nicht auf dem ersten Reifen zu crashen. „Ich hatte Glück, dass das Motorrad nicht ausgegangen ist, denn dann verliert man sehr viel Zeit“, fügte er hinzu.
Seine Aussagen spiegelten auch den Druck wider, der durch die aktuellen MotoGP-Restart-Regeln entsteht. Mit der neuen Regel können Maschinen, die auf der Strecke oder im Auslauf abstellen, nicht einfach wieder gestartet werden. Stattdessen muss das Motorrad auf die Service Road gebracht werden, bevor der Motor erneut gestartet werden kann. Marquez merkte an, dass dieser Ablauf wertvolle Zeit kostet – besonders in einer kurzen Q2-Sitzung mit 15 Minuten.
Er sagte, dass das Ziehen der Kupplung einer der wichtigsten Faktoren gewesen sei, um zu verhindern, dass der Motor ausgeht: „Ich habe nicht darüber nachgedacht, aber es war einer der wichtigsten Punkte: die Kupplung ziehen.“
Seine Pole-Position und die anschließende Aufholjagd erwiesen sich als entscheidend, und er gewann beide Rennen in Balaton Park. Vor dem Brno-Event lag er 72 Punkte hinter dem Aprilia-Titelanführer Marco Bezzecchi.