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MARTIN, MARQUEZ UND TRACKHOUSE ERÖFFNEN DEN WEG IN DIE SOMMERPAUSE

2d ago·

Während MotoGP die Halbzeit der Saison 2026 erreicht, stechen mehrere Namen als klare „Gewinner“ für die Zeit bis zur Sommerpause hervor – sei es durch Ergebnisse, durch Schwung oder durch den Umgang mit Risiko, wenn es darauf ankam.

Jorge Martin ist der große Profiteur der ersten Saisonhälfte. Der WM-Spitzenreiter ist nicht als natürlicher Favorit in die Saison 2026 gestartet, und Speedweek hält fest, dass der 2024er-Champion am Ende von 2025, in den Wintertests und sogar zum Saisonauftakt nicht dominant gewirkt habe. Doch Martin liefert eine nahezu fehlerfreie Kampagne. Der Artikel betont, dass ihm seine Fehler in der Gesamtwertung nicht geschadet haben – sogar sein einziger großer Patzer, ein Startcrash in Ungarn, habe ihm im Punkte-Rennen geholfen, weil er die nächste Welle an Rivalen aus dem Rennen nahm. Auffällig: Martin führt auch in der Statistik der Stürze das Feld an, der entscheidende Punkt sei jedoch das Timing. Wenn es zählt, punktet er verlässlich innerhalb der Top fünf. Mit zwei Sprint-Siegen und einem Grand-Prix-Erfolg sowie nur drei „Nullergebnissen“ steht der Aprilia-Pilot zur Halbzeit als Champion da.

Die Geschichte von Marc Marquez in der ersten Hälfte ist deutlich dramatischer. Speedweek beschreibt den Saisonstart 2026 als Kampfphase: Der Champion habe weiterhin mit körperlicher Schwäche zu tun, drücke aber trotz Stürzen nach vorn. Der schmerzhafteste Moment kam in Frankreich, als ein wilder Crash „MM93“ zurück in die OP schickte. Doch nach der Rückkehr habe sich seine Form gedreht – sein Comeback wird als überraschend und effektiv beschrieben, und sein Auftritt in Ungarn wird sowohl taktisch als auch fahrerisch als „genial“ hervorgehoben. Das habe ihm geholfen, den Rückstand in der WM mit großen Gewinnen weiter zu verkürzen. In die Sommerpause ging Marquez als Dritter, vor Marco Bezzecchi. Speedweek ergänzt, dass seine mentale und körperliche Verfassung inzwischen so stark ist, dass Konkurrenten ihn wieder als Titelanwärter sehen. Ein weiterer Faktor ist seine Vertragsverlängerung bei Ducati um zwei weitere Jahre – laut dem Beitrag fährt Marquez dadurch mit mehr Freiheit.

Auch Trackhouse Racing wird als großer Erfolg dargestellt. Speedweek erinnert daran, dass sich die Aussichten des Teams Ende 2025 durch den Durchbruch von Raul Fernandez deutlich verbessert hatten – inklusive des ersten Siegs in der Königsklasse im Oktober. Mitte 2026 sei aus diesem „Ausnahme“-Erfolg bereits eine konstante Bedrohung geworden. Mit Beginn der Saison machen beide Trackhouse-Piloten die Stärken der Aprilia RS-GP konsequent nutzbar. Der Artikel verweist zudem auf die Fähigkeit des Teams, weiter zu liefern, obwohl es intern knirscht – konkret die geplante Abreise von Teamchef Davide Brivio Richtung Honda. Auch der Hersteller-Aspekt spielt eine Rolle: Speedweek schreibt Massimo Rivola die Sicherstellung zu, dass Aprilia die Führung in der Konstrukteurswertung bis zur Pause weitgehend dank der Ausbeute von Trackhouse verteidigen konnte. Das Kundenteam hat 12 Podestplätze gesammelt, und in den letzten beiden Grand-Prix-Events standen beide Fahrer in beiden Rennen auf dem Podium. In der Teamwertung liegt Superfile Trackhouse MotoGP vor Ducati Lenovo auf dem zweiten Platz, und in der Fahrer-WM steht Ogura – als Martins erster Verfolger beschrieben – für Trackhouse.

Iker Lecuonas „Halbzeit“-Status als Gewinner hängt weniger mit Dominanz als mit einer Chance zusammen, die sich in Wirkung verwandelt hat. Der Artikel betont, dass ihn niemand auf dem MotoGP-Radar hatte, doch mit nur begrenzten Alternativen konnte er zum Balaton Park anreisen, um den verletzten Alex Marquez zu ersetzen. Speedweek nennt seine Vorbereitung als Schlüssel: Lecuona habe dort als Superbike-Fahrer bereits zuvor zusätzliche Runden gedreht. Im Sprint überholte Lecuona – nach vier Jahren abseits des Gitters als regelmäßiger Fahrer – vier Rivalen und wurde nur knapp hinter Fabio Quartararo Vierter. Im Grand Prix profitierte er von einem Massencrash im vorderen Feld, dennoch bezeichnet Speedweek den siebten Platz als großen Erfolg für den ehemaligen KTM-Tech3-Piloten.

Rookie-Schwung verkörpert Diogo Moreira. Die Frage, wer das Rookie-of-the-Year-Rennen 2026 gewinnt – Moreira oder der Superbike-Champion Toprak Razgatlioglu – wird als offen dargestellt, doch Speedweek berichtet, dass Moreira bereits auf der Siegerseite steht: Nach 11 Events habe er bereits Punkte geholt, die ihn in die Nähe der Spitze bringen. Er sei mit einem starken MotoGP-Debüt gestartet, als er im ersten Grand Prix Dritter wurde, und zur Halbzeit hat er 11 punktbringende Ergebnisse. In der Rookie-Wertung liegt er insgesamt auf Platz 15 – hinter Luca Marini, aber vor Joan Mir und dem verletzten Johann Zarco. Sein bestes Resultat bisher – ein sechster Platz – signalisiert Potenzial. Honda soll dieses starke erste Eindruck belohnen, indem man ihm 2027 einen Platz im offiziellen Werks-Team neben dem neuen Neuzugang Fabio Quartararo gibt.

Insgesamt zeichnet Speedweeks Halbzeit-Review ein Bild für den zweiten Akt: Er wird nicht nur den weiteren Aufstieg dieser Fahrer zeigen, sondern auch die „losers, unlucky riders, and unglückliche Helden“ der bisherigen Saison.

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