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MAXIMO QUILes UNTERZEICHNET 2027-PLAN: MARC MARQUEZ’ KLIENT STELLT SICH AUF MOTO2 EIN

16 Jul·

Aspars Maximo Quiles hat in dieser Saison die Moto3-Klasse dominiert und sich vor der Sommerpause einen Vorsprung von 104 Punkten auf Brian Uriarte an der Spitze der Gesamtwertung aufgebaut. Der 18-Jährige hat sechs der ersten elf Rennen gewonnen und stand außerhalb der Top-3 nur einmal auf dem Podium. Damit ist er auf Kurs, den Titel bereits mit mindestens vier ausstehenden Rennen zu holen. Nach dem dritten Platz in Moto3 als Rookie steht Quiles nun vor einem großen Karriereschritt, während sein Momentum auf dem Höhepunkt ist.

Aspar hat bestätigt, dass Quiles nächste Saison in die Moto2 aufsteigt und damit einen schnellen Weg durch die Grand-Prix-Klassen einschlägt. Die Team-Ankündigung folgt auf die Bestätigung, dass der aktuelle Aspar-Moto2-Pilot Dani Holgado zu MotoGP zu Gresini wechseln wird. In 2025 konnte Quiles in seiner Debütsaison überzeugen: Er gewann drei Rennen und wurde am Ende Dritter in der Gesamtwertung. In der aktuellen Moto3-Saison gilt er als „der Fahrer, den man schlagen muss“ – sechs Siege bescherten ihm zur Halbzeit diesen 104-Punkte-Vorsprung.

Jorge Martinz, der für Aspar spricht, sagte, das Team sei „begeistert, mit Maximo Quiles in der Moto2 antreten zu können“. Er betonte, Quiles sei in Moto3 der herausragende Fahrer gewesen und Aspar wolle „die Saison als Champions beenden, bevor der Sprung in die Zwischenklasse erfolgt“. Martinz hob außerdem hervor, dass der Wechsel das Fahrer-Entwicklungsmodell des Teams fortsetzt – „vom Grassroots-Level bis hin zur Weltmeisterschaft“ – und verwies dabei auf frühere Beförderungen von Arenas, Guevara und Alonso als Teil desselben Pfads.

Quiles, der Unterstützung von den Marquez-Brüdern hat, glaubt, dass er sich in seiner aktuellen Saison als Fahrer weiterentwickelt hat. „Ich bin ein kompletterer Fahrer“, sagte er. Er erklärte, er habe nun mehr Erfahrung und treffe „smartere Entscheidungen“. Dabei stellte er seine Rookie-Euphorie im vergangenen Jahr der ruhigeren Herangehensweise gegenüber, die er 2026 an den Tag legt. „Letztes Jahr war ich wirklich sehr ehrgeizig – das ist normal, wenn man als Rookie in der Weltmeisterschaft ist“, sagte Quiles. Er fügte hinzu, dass er Rennen nun stärker beobachte und sich denke: „Schau, da brauchte ich nicht zu überholen.“ Außerdem sagte er, dass Ehrgeiz zu Fehlern führen könne, die er vermeiden wolle, und dass er in diesem Jahr „ruhiger“ sei und nur dann handelt, wenn es „sinnvoll ist“.

Auch der breitere Moto2- und MotoGP-Markt verschiebt sich bereits. Der Wechsel von Daniel Holgado zu Gresini ist bestätigt, während Teamkollege David Alonso voraussichtlich zu Honda wechseln wird – möglicherweise über ein Satellitenteam wie LCR. Mit diesen Veränderungen gilt Quiles als naheliegender Kandidat, um eine der MotoGP-Vakanzen zu füllen, die sich möglicherweise vor der Saison 2028 öffnen könnten.

Aus der Perspektive von Marc Marquez heißt es, dass es für Quiles keinen Grund gebe, sich zu beeilen. Die Argumentation: Quiles ist jung genug, um zu warten, und ein MotoGP-Einstieg 2027 könnte strategisch passend getimt sein. Die Königsklasse soll auf Pirelli-Reifen umstellen, wodurch sie mit Moto2 und Moto3 gleichgezogen wird. Laut Berichterstattung könnte das den Vorteil verringern, der sich rein aus Erfahrung ergibt.

Der Artikel hält außerdem fest, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass Marquez Quiles gedrängt hat, sofort zwei Klassen auf einmal zu überspringen. Dennoch wird angedeutet, dass seine Moto3-Ergebnisse ein solches Risiko rechtfertigen würden. Das Stück ordnet Quiles’ Kaliber in den Kontext früherer Beispiele ein, bei denen Fahrer schnell aufgestiegen sind – etwa Jack Miller nach seinem zweiten Platz 2014 und Darryn Binder nach seiner Saison 2022. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass Quiles’ Alter ihn, falls er früher gewechselt wäre, zu den jüngsten MotoGP-Einsteigern gemacht hätte.

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