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NICCOLÒ BUGLEGA SAGT, PEDRO ACOSTA HAT BEIM WECHSEL DER FAHRTRICHTUNG SCHON EINEN VORTEIL

7 Jul·

Nicolo Bulega baut sich auf einen möglichen MotoGP-Wechsel im Jahr 2027 auf. Berichten zufolge wird er mit VR46 in Verbindung gebracht und soll in einer neuen Ducati-Ära gegen die Werksfahrer Marc Marquez und Pedro Acosta antreten. Im Gespräch mit Moto IT sagte Bulega, Marquez sei derzeit der „kompletteste“ Fahrer im Feld. Er verwies darauf, dass der Spanier trotz des Ausfalls von drei punktebringenden Möglichkeiten wegen einer Verletzung nur 40 Punkte hinter der Spitze im Gesamtklassement liege. Bulega betonte außerdem, dass Marquez sowohl im Tempo über eine einzelne Runde als auch in der Gesamtumsetzung stark sei und ordnete ihn damit neben Jorge Martin als den besten Fahrer über eine Runde ein.

Als Bulega seine eigenen Stärken einschätzte, sagte er, er sei am besten in Kurven nach links. Gleichzeitig räumte er eine Einschränkung ein: Wiederholte Schäden am rechten Arm hätten Fabio Di Giannantonio besser für die entgegengesetzte Fahrtrichtung gemacht als ihn. Zudem beschrieb er Marquez’ Fähigkeiten abseits der Strecke und wählte ihn für „Media Management“. Die Kategorien, in denen Bulega Marquez nicht auswählte, waren Bremsen und Richtungswechsel. Beim Bremsen nannte er Francesco Bagnaia als den Besten, wenn sein Motorrad „auf der richtigen Seite“ sei. Beim Richtungswechsel verwies er hingegen auf Acosta.

Bulegas Einschätzung des Vorteils von Acosta war eindeutig: Er lobte die Technik und die körperliche Stärke des Spaniers und fügte hinzu, dass sein Ansatz auch mit seiner Körpergröße – etwa 1,68 m – heraussticht. Der Vergleich ist relevant, weil Bulega zwar darauf hinwies, dass Marquez innerhalb des Ducati-internen Duos oft dominiert habe, er aber glaubt, dass Acosta derjenige sein könnte, der ihn künftig direkter herausfordert.

Bulega nahm außerdem Bezug auf das jüngste Teamkollegen-Duell bei Ducati zwischen Marquez und Bagnaia. Dabei verwies er auf Marquez’ Vorteil in der Qualifikation (18-8) sowie in den Rennen (17-3, wenn beide als gewertet gelten). Da Acosta einer „34-jährigen Version“ von Marquez gegenübersteht, sagte Bulega, dass der Kampf davon abhängen könnte, ob Marquez nach Jahren mit Verletzungen noch mit seiner körperlichen Bestform mithalten kann.

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