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PEDRO ACOSTA SAGT, DASS DIE GEWINNANFORDERUNGEN IN DER MOTO GP SICH JETZT WIE FORMEL 1 ANFÜHLEN

8 Jul·

Pedro Acosta sagt, dass seine anhaltende Wartezeit auf seinen ersten MotoGP-Sieg widerspiegele, wie sich die Königsklasse zu einem Sport entwickelt habe, in dem technische Präzision und das Material eine noch größere Rolle spielen. In einem Interview mit Sky Italia wurde der KTM-Pilot gefragt, warum er seit seinem Wechsel in die MotoGP im Jahr 2024 noch keinen ersten Grand-Prix-Erfolg gefeiert hat.

Acosta verwies auf die zunehmende Ähnlichkeit zwischen MotoGP und Formel 1. Seiner Ansicht nach verlangen beide Kategorien das richtige Leistungsniveau von Motorrad oder Auto, um ganz vorne mitmischen zu können. „Ich glaube, MotoGP ist ein bisschen wie die Formel 1 geworden, oder?“ sagte er. „Es ist ein bisschen… sagen wir mal, man muss technisch sehr scharf sein, um zu gewinnen.“

Außerdem machte er seine Ergebnisse mit dem aktuellen Leistungsgefälle zwischen den Herstellern in Verbindung. „Es ist klar, dass wir natürlich nicht auf dem Niveau von Aprilia oder sogar Ducati sind, also sind wir da ein bisschen hinterher“, ergänzte Acosta. Neben dem Gesamtpaket nannte er zudem Erfahrung als weiteren Faktor für seine sieglose Serie. „Ich glaube auch, dass mir Erfahrung gefehlt hat; MotoGP ist wirklich anders als Moto2 und Moto3, also gibt es auch noch andere Faktoren.“

Die Aussagen des Spaniers kommen trotz seiner Fähigkeit, auch dann regelmäßig starke Ergebnisse einzufahren, wenn das Motorrad nicht das absolute Maß aller Dinge ist. Der Bericht hält fest, dass Acosta den Rekord für die meisten Top-3-Platzierungen in der MotoGP ohne Sieg hält. Diese Statistik zeigt, wie oft er vorne mitfahren konnte, auch wenn sich die Podestplätze bislang nicht in Siege ummünzen ließen.

Das Interview ordnet seine Situation zudem im Kontext anderer Fahrer ein, die bereits durchgebrochen sind. Der Artikel hebt hervor, dass Fermín Aldeguer und Ai Ogura—beide in ihrer zweiten Saison—jeweils seit ihrem Debüt einen Grand-Prix-Sieg eingefahren haben. Weiter wird betont, dass beide dies mit Maschinen geschafft haben, die laut Beschreibung siegfähig sind und im Vergleich des Berichts sogar potenziell Weltmeisterschaften ermöglichen könnten.

Mit Blick auf die Zukunft wird Acosta unter vier Fahrern genannt, die 2026 noch auf ihren ersten Erfolg auf der obersten Stufe warten: Luca Marini, Toprak Razgatlıoğlu und Diogo Moreira.

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