Skip to content
64°

PHILLIP-ISLAND-EIGENTÜMER SAGT, DIE STRECKE BLEIBE AUCH NACH MOTO-GP-NIEDERLAGE EINE RENNSTRECKE

3 Jul·

Der Geschäftsführer der Linfox Property Group, Andrew Fox, hat die Spekulationen zurückgewiesen, wonach der Phillip-Island-Kurs nach den Verlusten durch MotoGP und die WorldSBK umgewidmet werden könnte. Anlass waren Bedenken des Streckendesigners Bob Barnard, der gewarnt hatte, das Gelände könnte „geschlossen und für einen Golfplatz verkauft“ werden.

Fox sagte gegenüber Australian Motorcycle News, der Kurs sei nicht zu verkaufen und es gebe „kein Interesse daran, auf unserem Land auf Phillip Island einen Golfplatz zu bauen“. Er ergänzte: „Das Land wird definitiv eine Rennstrecke bleiben“, und zwar „im Namen der Familie Fox“. Zudem verwies er auf die lokale Planungshistorie: Als zuvor auf einem benachbarten Grundstück ein Golfplatz-Vorhaben zur Sprache kam, „hat der Rat dagegen gestimmt“. Er stellte damit infrage, warum die Familie die Idee „auf Kosten der Zerstörung der Strecke“ erneut aufgreifen sollte.

Der Streit fällt in eine Phase, in der MotoGP 2027 in eine neue Straßenstrecke in Adelaide umzieht und die WorldSBK ab 2028 zum The Bend wechselt. Barnard, der die ursprüngliche Adelaide-Formel-1-Streckenführung entworfen hatte, warnte zudem vor Widerstand aus der Bevölkerung gegen Adelaides überarbeitete MotoGP-Konfiguration und verwies dabei auf Umweltbedenken rund um die Parklands. Seine übergreifende Botschaft lautet, dass sowohl Phillip Island als auch Adelaide in Gefahr geraten könnten.

View sources