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POL ESPARGARO SAGT, MARC MARQUEZ’ SACKSENRING-STURZ WAR ANDERS ALS MORBIDELLIS

11 Jul·

Pol Espargaro sagt, dass der Sturz von Marc Marquez in der dritten Kurve beim Deutschen Grand Prix im FP1 durch ein anderes Problem verursacht worden sei als jenes, das zuvor Franco Morbidelli und Celestino Vietti in derselben Kurvenkombination erwischt habe.

Marquez war in den ersten zehn Minuten des ersten Trainings in Sachsenring gestürzt. Er rutschte in Kurve 3 in die Kiesfalle – und zwar auf seiner Ducati bei seinem allerersten Push-Lap des Wochenendes. Der amtierende Weltmeister hat eine starke Historie auf der Strecke: Er hat dort in MotoGP einen Rekord von neun Siegen. Gleichzeitig weiß er aber auch, dass der Kurs gnadenlos sein kann – schließlich hatte er 2023 ein schwieriges Rennen in Deutschland erlebt. Nach dem Sturz konnte Marquez mit seinem Ersatzmotorrad wieder aufsteigen und den Rest der Session fortsetzen. Anschließend fuhr er die zweitbeste Zeit in FP1 und setzte dann im Pre-Qualifying die Bestmarke.

Espargaro argumentierte bei DAZN, mit Zitaten, die von Motosan weitergeleitet wurden, dass man Marquez’ Vorfall nicht mit den anderen Stürzen an derselben Kurvenpassage in einen Topf werfen dürfe. „Wir müssen den Crash von Marc von den anderen unterscheiden“, sagte er. Seiner Erklärung nach waren Marquez’ Linie und der Kontakt anders: „Er berührt eigentlich nicht die innere Bordsteinkante. Wenn er Gas gibt, hebt sich das Vorderrad ab, und das Motorrad schließt sich aufgrund dieses Gewichtsverlusts.“

Im Gegensatz dazu sagte Espargaro, dass Vietti und Morbidelli beide davon betroffen gewesen seien, wie sie über den inneren Streckenabschnitt gefahren seien. „Das ist passiert, weil [Vietti und Morbidelli] über den inneren Abschnitt gefahren sind – die weiße Linie und der Bordstein – und es gibt dort eine leichte Unebenheit, die bei maximalem Schräglagenwinkel ein bisschen Vibration verursacht“, so Espargaro.

Marquez ging nach der Session ebenfalls auf die Situation ein und erklärte, was ihm die Offiziellen über die Ursache des „Bumps“ in Kurve 3 gesagt hätten. Laut der spanischen Ausgabe von Motorsport.com sagte er: „An der Stelle, an der ich gestürzt bin, gibt es eine Unebenheit, und ich hatte die Crashes in Moto2 und Moto3 nicht analysiert.“ Er ergänzte, dass das Problem offenbar erst aufgetaucht sei, nachdem Streckenverantwortliche diesen Abschnitt der Strecke neu asphaltiert hätten, seitdem das MotoGP-Feld für den Deutschen Grand Prix 2025 dort zu Gast war.

Anschließend machte Marquez noch einen Scherz darüber, dass er bereit sei, neue Bedingungen zu testen: „Wenn es etwas Neues gibt, bin ich der Erste, der es ausprobiert – sogar die Schlaglöcher.“ Zum Abschluss verwies er auf den Plan für die Strecke: „Sie haben uns gesagt, dass sie es bis nächstes Jahr beheben.“

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