PRAMAC-MANAGER SIEHT IZA N GUEVARA MIT GUTEN CHANCEN AUF EINEN AUFSTIEG UND BRINGT JACK MILLERS SITZ IN GEFAHR
3h ago·

Pramac-Teammanager Paolo Campinoti hat angedeutet, dass es eine „gute Chance“ gibt, dass Izan Guevara bereits in der kommenden Saison in die MotoGP aufsteigt – eine Entwicklung, die den aktuellen Platz von Jack Miller gefährden könnte. Campinotis Aussagen fallen inmitten anhaltender Spekulationen, dass Guevaras Wechsel zu Pramac praktisch schon so gut wie finalisiert sei, auch wenn es bislang noch keine offizielle Bestätigung gibt.
Campinoti machte darauf aufmerksam, dass Pramac mit Toprak Razgatlıoğlu bereits einen Fahrer vertraglich gebunden hat. Damit bleibt aus seiner Sicht nur noch der verbleibende MotoGP-Sitz als Option, die sich am ehesten verändern könnte. Er ordnete die Beförderung zudem in Pramac’s längerfristigen Entwicklungsplan ein und sagte, die „Idee ist, Fahrer in Moto2 weiterzuentwickeln, bevor man sie in die MotoGP bringt“, was er als deren „Ziel“ bezeichnete.
Die Verbindung zu Pramac, so Campinoti, beruht auf einer langjährigen Beziehung zwischen Guevara und Teammanager Gino Borsoi. „Guevara ist ein Schützling von Gino Borsoi, weil er ihn seit vielen Jahren kennt“, sagte Campinoti. Außerdem ergänzte er: Guevara „wurde Weltmeister in Moto3, ist dann in Moto2 ein wenig vom Weg abgekommen, und jetzt erholt er sich von seinem wahren Potenzial.“
Campinoti beschrieb Guevaras jüngste Form als klaren Umschwung. „Guevara verbessert sich sehr“, sagte er und fügte hinzu: „Wir hatten einen Fahrer, der aussah, als wäre er besiegt, aber er ist zurückgekommen.“ Er verwies auf die Entwicklung des Spaniers im Jahr 2026: Guevara habe fünf Podestplätze geholt, darunter einen Sieg in Le Mans, und dabei eine „100-prozentige Top-Sieben-Bilanz“ beibehalten.
Da erwartet wird, dass Guevaras Beförderung Miller seinen Platz kostet – während Berichten zufolge keine weiteren MotoGP-Sitze frei sind – ist unklar, wie es für Miller als Nächstes weitergeht. Dieselben Berichte deuten zwar darauf hin, dass ein Test-Engagement möglich wäre, doch die Gerüchtelage spricht eher für einen Wechsel in die World Superbikes. Hintergrund ist, dass der Kalender vor einem „Generationswechsel“ steht: Fahrer wie David Alonso, Daniel Holgado und möglicherweise Senna Agius könnten nach oben rücken.