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QUARTARARO SAGT, YAMAHA HABE KEIN RENNMARGEN, WÄHREND GERINGER GRIP DAS BETRIEBSFENSTER EINENGT

16 Jul·

Fabio Quartararo sagt, der entscheidende Unterschied zwischen dem Qualifying-Tempo seiner Yamaha und seiner Rennleistung liege bei Grip – und damit bei dem fehlenden Spielraum, sobald die Lichter ausgehen. Der frühere Weltmeister hat in dieser Saison dreimal einen Start aus der zweiten Reihe geschafft, glaubt aber, dass im Rennen ein geringerer Streckengriff das nutzbare Zeitfenster des Motorrads so stark verkleinert, dass er nicht über das hinausgehen kann, was er ohnehin schon erreicht.

In Sachsenring erklärte Quartararo, dass sich das Qualifying verzeihender anfühlt, weil „die Grenze weiter weg ist“ – dadurch könne er härter für eine einzelne Runde pushen. Im Gegensatz dazu komme er im Renntempo viel schneller an die Grenze: „Aber ich komme im Renntempo so leicht an die Grenze, dass du eigentlich keinen Spielraum hast, um wirklich noch mehr zu pushen.“

Er verwies auf Beispiele, wie sich unterschiedliche Grip-Niveaus auf den Ausgang auswirken können. In Le Mans habe er das Gefühl gehabt, dass die Strecke ihm genug Traktion bietet, um „im Tempo einen Unterschied zu machen“, doch zugleich fügte er hinzu: „Im Allgemeinen ist der Grip auf jeder Strecke wirklich niedrig“, wodurch er eher rutscht, statt mit Reserve aus der Grenzregion heraus beschleunigen zu können.

Diese Situation, so Quartararo, helfe auch zu erklären, warum die Yamaha-Fahrer so eng beieinander liegen: „Das ist auch der Grund, warum die Abstände zwischen allen von uns bei Yamaha wirklich klein sind, weil man eigentlich nicht pushen kann. Man rutscht einfach.“ Bei begrenzten Möglichkeiten sei der wichtigste Bereich für mögliche Zugewinne das Bremsen – und das beschrieb er als „dort, wo ich wirklich kämpfe, weil ich super schnell an die Grenze komme.“

In Sachsenring beendete Quartararo die erste Hälfte seines letzten Yamaha-Rennens auf Platz sieben, nachdem Alex Marquez und Fabio di Giannantonio vor ihm gestürzt waren. In die Sommerpause geht er auf Rang 14 in der Gesamtwertung, nachdem sein bestes Rennergebnis ein fünfter Platz in Catalunya war. Unterdessen wartet er auf die offizielle Bestätigung seines erwarteten Wechsels zu Honda im Jahr 2027.

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