QUARTARARO DANKT YAMAHA, WÄHREND ER SICH AUF DIE ABREISE ZU HONDA 2027 VORBEREITET
30 Jun·
Fabio Quartararo hat am 30. Juni offiziell Abschied von Yamaha genommen und damit ein achtjähriges Kapitel beim Monster Energy Yamaha MotoGP Team beendet. Der Abschied des Franzosen war seit einiger Zeit weithin erwartet worden, da bereits Pläne feststanden, dass er 2027 zu Honda wechseln wird.
In seiner Abschiedsbotschaft zeigte Quartararo Yamaha große Dankbarkeit für die Chance und die Unterstützung, die er während seiner Zeit im Team erhalten habe. „Nach acht Saisons ist jetzt der richtige Zeitpunkt für mich, ein wichtiges Kapitel meiner Karriere zu schließen“, sagte er. Außerdem bedankte er sich bei Yamaha „dafür, dass sie mir die Chance auf dem höchsten Niveau gegeben haben, an mich geglaubt haben und mich all die Jahre unterstützt haben.“ Quartararo blickte zudem auf die gemeinsamen Höhen zurück und hob „unvergessliche Momente“ hervor – darunter ein Weltmeistertitel, 11 Siege, Podiumsplatzierungen und Pole-Positions. „Vor allem“, so sagte er, „war es eine unglaubliche menschliche und sportliche Reise, an die ich mich für immer erinnern werde.“
Darüber hinaus beschrieb er Yamaha als mehr als nur einen Arbeitsplatz. Yamaha sei „ein Teil meiner Geschichte, meiner Entwicklung als Fahrer und als Mensch“. Quartararo sagte, dass er – wenn die Zeit reif sei – eine neue Herausforderung annehmen wolle: „Heute fühle ich, dass es der richtige Moment ist, um eine neue Herausforderung anzunehmen, neu anzufangen und in Richtung neuer Horizonte zu gehen. Danke für alles. Ich bin dir für immer dankbar.“
Der Abschied fällt auch in eine Phase des Wandels. Quartararo und Yamaha feierten 2021 den Titel des Fahrers, 2022 wurde er Zweiter. Danach wurden die Ergebnisse zunehmend schwieriger, denn „El Diablo“ hatte mit der M1 gegen die Stärke von Ducati zu kämpfen. Dennoch verlängerte er 2024 seinen Vertrag um zwei weitere Jahre – eine Entscheidung, die damals von internen Veränderungen im MotoGP-Umfeld bei Yamaha beeinflusst wurde. In den letzten beiden Saisons gelangen ihm nur gelegentliche Top-Ergebnisse, und im Herbst 2025 startete Yamaha sein V4-Projekt, das bislang nicht die erhofften Verbesserungen gebracht hat.