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TRACKHOUSE WILL RAUL FERNANDEZ 2027 NUR BEHALTEN, WENN ER SICH AUF EINEN EINJAHRESVERTRAG EINLÄSST

29 Jun·

Raul Fernandez’ Suche nach einem MotoGP-Vertrag über 2026 hinaus nimmt Fahrt auf: Berichten zufolge wäre Trackhouse bereit, ihn auch 2027 zu behalten – allerdings nur unter einer konkreten Bedingung. Fernandez läuft zum Saisonende aus, und in der Gerüchteküche wird bereits darüber spekuliert, dass er seinen Platz verlieren könnte, gerade weil Trackhouse personelle Änderungen plant. Ai Ogura wechselt bereits 2027 zu Yamaha, und Teamchef Davide Brivio wird ebenfalls mit einem Wechsel zu Honda in Verbindung gebracht.

Während es Gerüchte gibt, dass Fernandez zu den Fahrern gehören könnte, die das Team verlassen, wirkt Trackhouses Haltung offenbar positiver. Laut einem Bericht, auf den sich das Medium beruft, hat Trackhouse für 2027 ein Einjahresangebot vorgelegt – statt der in Vertragszyklen üblichen Zweijahresverträge. Dem Bericht zufolge hängt das Interesse des Teams an genau diesem Ein-Saison-Commitment. Als Motivation wird genannt, dass die Sponsoren von Trackhouse Fernandez möglichst halten wollen, während gleichzeitig die Möglichkeit im Raum steht, dass Enea Bastianini und Luca Marini zu Trackhouse stoßen könnten.

Auf der Strecke hat Fernandez zuletzt geliefert und damit seine Position gestärkt: 2026 gewann er zwei Sprint-Rennen – darunter in Assen – und am Sonntag legte er mit Rang zwei nach. Dieses Ergebnis fiel in ein starkes Trackhouse-Wochenende, in dem das Team im Rennen ein 1:2 erzielte. Der Bericht ordnet zudem seinen Aufstieg in der Gesamtwertung ein: Aktuell liegt Fernandez auf dem sechsten Platz, mit zwei Podestplätzen und den beiden Sprint-Siegen.

Obwohl Fernandez auch mit KTM Tech3 für 2027 in Verbindung gebracht wird, liefert die neueste Einschätzung aus dem Fahrerlager weitere Details. MotoGP News berichtet, dass Guenther Steiner einen Plan ausgearbeitet habe, um Fernandez zu KTM zurückzuholen. Trackhouse und Tech3 würden dabei als seine einzigen realistischen Optionen für 2027 gelten. Es wird behauptet, Tech3 habe Fernandez einen Zweijahresvertrag angeboten, den Trackhouse nicht bereit sei zu geben – für die 850-ccm-Ära. Dieselbe Quelle argumentiert über den Journalisten Simon Patterson, der beim Assen-Wochenende im The Race MotoGP YouTube-Kanal aus dem Fahrerlager berichtete, dass ein Zweijahresdeal für die gebotene Stabilität praktisch „verpflichtend“ sei und niemand an eine Einjahreslösung gebunden sein wolle.

Fernandez’ öffentliche Präferenz bleibt klar: Nach dem Dutch GP sagte er Motorsport Espana, dass er bis 2028 beim Aprilia-Satellitenteam bleiben möchte. Auf die Frage, ob er bereits einen Vertrag für 2027 habe, antwortete Fernandez: „Nein, nicht im Moment, aber wie ich gestern gesagt habe, laufen die Gespräche mit Trackhouse gut.“ Er ergänzte: „Als ich zum Team kam, kämpften wir um sehr niedrige Positionen, und jetzt sind wir Zweite, kämpfen in jedem Rennen um das Podium. Ich bin sehr glücklich, mit Trackhouse wachsen zu können, und hoffentlich wird es für die nächsten zwei Jahre sein.“

Die neuen Berichte erwähnen außerdem, dass die Verbindungen zu Tech3 bei einigen Insidern im Fahrerlager für Verwirrung sorgen – wegen seiner früheren Beziehung zu KTM. Dazu zählt auch, dass er seinen eigenen Vertrag vorzeitig auslöste, um zu Aprilia zu wechseln, nachdem der Hersteller ihn früh befördert hatte. Es wird vermutet, dass Steiner und KTM bei Fahrerwechseln mehr Einfluss haben könnten und Tech3 damit für Fernandez’ nächsten Schritt entscheidend werden könnte.

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