Skip to content
64°

VALENTINO ROSSI SAGT, FRANCESCO BAGNAIA KÖNNTE ALS NÄCHSTES VON MOTO GP INS GT-RENNEN WECHSELN

1d ago·

🇬🇧

Valentino Rossi glaubt, dass der nächste MotoGP-Weltmeister, der in den GT-Sport wechselt, aus seinem Umfeld bei der VR46 Academy kommen könnte. In einem Interview mit Motorsport Italia – in dem der siebenfache Weltmeister, der nach seiner MotoGP-Zeit bereits im Vierradbereich aktiv war – gefragt wurde, ob Fahrer, mit denen er arbeitet, ihm später in die Königsklasse der Autos folgen könnten.

Rossi nannte Francesco Bagnaia als deutlichstes Beispiel. „Meiner Ansicht nach fragen unsere Fahrer, vor allem Pecco, aber auch Bez und Luca, sehr oft danach, also denke ich, dass sie immer noch kommen wollen“, sagte er. Er betonte, dass das Interesse kein theoretisches sei, sondern etwas, das er immer wieder aus dem Academy-Umfeld hört: „Luca ist früher mit mir gefahren und hat sich wirklich gut geschlagen; er war sehr schnell. Sie sind alle sehr interessiert, daher erwarte ich, dass sie eines Tages in ein paar Jahren zu mir stoßen werden.“

Der von Rossi erwähnte „Luca“ ist Luca Marini. Er war zuvor bereits mit Rossi in der Gulf 12 Hours in Yas Marina 2019 unterwegs und dann erneut 2021 auf dem Bahrain International Circuit. Rossi’ Einschätzung wurde durch Ergebnisse untermauert: Gemeinsam mit VR46-Racing-Chef Alessio Salucci holte das Duo 2019 einen Klassensieg und Platz 3 gesamt, bevor es 2021 ein Klassenergebnis auf Rang 3 und insgesamt Platz 4 erreichte.

Rossi’ Aussagen passen zudem zu einem breiteren Trend in der aktuellen MotoGP-Rentnergeneration. Er stellte fest, dass es inzwischen „ein gewisses Muster“ geworden sei, dass die erfolgreichsten Ex-Fahrer nach dem Ausstieg aus der MotoGP ihr Glück im Vier-Räder-Rennsport versuchen – und nannte dabei Jorge Lorenzo, Dani Pedrosa und Casey Stoner als Beispiele.

Auf die Frage, ob sich sein Entwicklungsprogramm jemals über Motorräder hinaus ausweiten könnte, machte Rossi klar, dass er das nicht für realistisch hält. Gefragt nach der Möglichkeit, Fahrer zu rekrutieren, um eine auf Autos ausgerichtete Academy aufzubauen, antwortete er: „Was die Idee betrifft, tatsächlich Fahrer zu rekrutieren, um eine Car-Racing-Academy aufzubauen: ehrlich gesagt, nein. Ich meine, wir spezialisieren uns auf Motorräder und haben gerade noch vier junge Fahrer unter Vertrag genommen, also haben wir wieder bei null angefangen – mit Jungs im Alter von 15 bis 16.“

Anschließend erklärte Rossi, warum er glaubt, dass sein Einfluss auf zwei Rädern größer ist als im Auto: „Aber meiner Meinung nach können wir in den Motorrädern mehr bewirken als in den Autos.“ Er räumte außerdem eine enge Beziehung zum aktuellen Formel-1-Spitzenreiter Kimi Antonelli ein, ordnete sein Engagement jedoch als etwas ein, das auf Motorrad-Kompetenz basiert – nicht als Wechsel in die Fahrerentwicklung.

View sources