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WSBK-PADDOCK SAGT, ES SEI „GENUG“ VON NICOLO BUGLEGA, WÄHREND DIE MOTOGP-DISKUSSIONEN FÜR 2027 WACHSEN

1d ago·

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Gerüchte über Nicolo Bulegas möglichen MotoGP-Wechsel im Jahr 2027 haben im World-Superbike-Paddock für klare Reaktionen gesorgt: Viele haben offenbar „genug“ von seiner Dominanz. Der Italiener befindet sich derzeit in einer historischen WSBK-Serie und gewinnt in dieser Saison bislang alle 21 Rennen. Selbst unter dem Druck, ihm nachzujagen, konnte Ducati-Pilot Iker Lecuona in den letzten 18 Rennen jeweils den zweiten Platz sichern – ein Zeichen dafür, wie Bulega das Tempo komplett vorgibt.

Diese Leistung hat natürlich auch außerhalb von WSBK Aufmerksamkeit erzeugt. Berichten zufolge ist Bulega „verzweifelt“, sich einen MotoGP-Seat für 2027 zu sichern, und wird für das kommende Jahr häufig mit VR46 in Verbindung gebracht, wo er mit Fermin Aldeguer zusammenarbeiten würde. In dem gleichen Zusammenhang wird auch Bulegas langfristige MotoGP-Vorbereitung genannt: Er arbeitet bereits am 850-ccm-Projekt in der 2027er-Spezifikation mit Pirelli-Reifen. Zudem war er zuvor als Ersatz für Marc Marquez bei den letzten beiden Rennen der Saison 2025 im Einsatz.

Neil Hodgson sagte in seinem Podcast „Gas It Out“, er habe mit mehreren Teammanagern gesprochen und dass die Stimmung in der WSBK-Paddockszene breit geteilt sei. „Ich habe mit ziemlich vielen Leuten gesprochen, mit ziemlich vielen Teammanagern, und natürlich ist das Offensichtliche: dass wirklich jeder genug hat“, so Hodgson. Er fügte hinzu, dass während andere Hersteller noch ihren Weg suchen, besonders Yamahas Situation auffällt: „Wenn du dir Yamaha ansiehst, dann fahren sie im Moment die schnellsten Runden auf der Yamaha. Sie sind schneller unterwegs als je zuvor.“ Doch Hodgson betonte, dass die Ergebnisse in der WSBK nicht zu diesem Tempo passen: „Sie kämpfen außerhalb der Top 10“, und er stellte die Sichtbarkeit dieser Bemühungen infrage: „Die sind doch zu keinem Zeitpunkt im Fernsehen, oder? Man sieht sie nicht.“

Hodgson verwies außerdem auf die anhaltenden Probleme von Honda und argumentierte zugleich, dass Ducati technisch weiter sei als der Rest. „Honda ist eine andere Geschichte. Die versuchen immer noch herauszufinden, was los ist, aber alle anderen Hersteller, jeder ist im Grunde sortiert – jeder hat genug“, sagte er. Als entscheidenden Unterschied nannte er das Fuel-Flow-System. Ducati sei hier effektiver: „Das Fuel-Flow-System funktioniert nicht. Ducati sind da voraus. Ducati haben ihr eigenes Fuel, sie haben eng mit Shell zusammengearbeitet.“ Hodgson deutete an, dass selbst falls andere Teams vom System betroffen sind, Ducati aufgrund des Vorsprungs kaum mit großen Strafen rechnen müsse: „Sobald sie dann, sagen wir, ein bisschen vom Fuel Flow zurückgezogen werden… spielen sie damit. Ich glaube nicht, dass sie überhaupt in die Nähe davon kommen, bestraft zu werden, ehrlich gesagt.“

Für Bulega wird der berichtete Wechsel zu VR46 als große Chance dargestellt. Der Italiener hält demnach den Kontakt zu Valentino Rossi. Die Quellen nennen zudem mögliche Herausforderungen zu Beginn der Saison: Aldeguer soll 2027 Werks-VR46-Maschinen erhalten, was ihm von Anfang an einen technischen Vorteil verschafft. Zusätzlich wird erwartet, dass Bulega seinen WSBK-Crew-Chief nicht mitbringt – er muss sich also an ein neues Motorrad und neues Personal in der VR46-Garage anpassen.

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