ZARCO SAGT LCR, DASS ER NACH DEM STURZ IN BARCELONA ZURÜCKKOMMT
9 Jul·

Der Sturz von Johann Zarco in Barcelona hat die Aufmerksamkeit auf seine unmittelbare MotoGP-Zukunft gelenkt, doch der LCR-Pilot betont, dass er nicht aus dem Fahrerfeld aussteigt. Nach einem Wochenende, das von mehreren schweren Zwischenfällen geprägt war, wurde Zarco beim Großen Preis von Katalonien in einen heftigen Crash verwickelt. Beim Neustart in Runde eins kollidierte er mit dem Hinterreifen von Francesco Bagnaia und geriet in eine erschreckende Abfolge, in der er mit seinem Motorrad verstrickt wurde. Zarco zog sich erhebliche Verletzungen zu, wobei sein Knie als größtes Problem im Fokus steht.
Obwohl die Schwere des Unfalls Fragen aufkommen ließ, ob er schon bald wieder Rennen fahren kann, gibt es auch ein wichtiges medizinisches Update: Eine Operation ist nicht mehr erforderlich. Diese Entwicklung hat den Zeitplan für Zarcos Genesung geprägt, und er hat bereits gegenüber Lucio Cecchinello seinen Rückkehrwillen signalisiert. Laut Berichten sagte Zarco zu seinem Teamchef: „Mach dich bereit, ich komme zurück.“ Die gleiche Botschaft spiegelt sich auch in der Art wider, wie er auf die Spekulationen seit dem Crash reagiert hat.
Cal Crutchlow vertritt Zarco während seiner Reha-Phase. Zarco hat zudem die letzten vier Rennen verpasst, und die Verletzung dürfte ihn für einen längeren Zeitraum aus dem Verkehr ziehen.
Neben der kurzfristigen Genesung machten Gerüchte über Zarcos längerfristige Pläne die Runde – insbesondere die Idee, dass er LCR am Ende seines aktuellen Vertrags verlassen und in eine Honda-Testrolle wechseln könnte. Zarco soll demnach einen Vertrag bis 2027 haben, während Diogo Moreira oder David Alonso als weiterer Fahrer im LCR-Garagebereich erwartet werden. Allerdings deuteten Berichte darauf hin, dass das Team aufgrund von Zarcos Zustand möglicherweise eine unerwartete Anpassung vornehmen müsse.
Als Reaktion auf diese Behauptungen erklärte der Journalist Rosario Triolo, dass es von Zarco zu keinem Zeitpunkt Überlegungen gegeben habe, den Rennsport zu stoppen oder einen Schritt in Richtung Testeinsätze zurückzutreten. Triolo bezeichnete die Gerüchte als „eine absolute Lüge“ und „blanken Unsinn“ und fügte hinzu, Zarco habe sich hinsichtlich seines MotoGP-Sitzes nicht zögern lassen. Triolo verwies außerdem auf Zarcos Ziel, bis Misano zurückzukehren: Während er zum Wiederaufbau trainierte, sei medizinisch bestätigt worden, dass die Knieverletzung ohne OP behandelt werden könne – was den Genesungszeitraum verkürzt.
Zarcos Botschaft, die er an Cecchinello übermittelt hat und die auch öffentlich bekräftigt wurde, ist eindeutig: Trotz des Sturzes in Barcelona und der Zeit, die zum Heilen nötig ist, konzentriert er sich darauf, in die MotoGP zurückzukehren – statt die Richtung zu ändern.