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BEZZECCHI BLEIBT FÜR DEN TITEL 2026 BEVORZUGT, WÄHREND MARQUEZ DEN RÜCKSTAND NACH HUNGARN VERRINGERT

2h ago·

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Marco Bezzecchi bleibt auch nach dem starken Auftritt von Marc Marquez beim Ungarn-Grand-Prix der Top-Kandidat für den MotoGP-Titel 2026. Entscheidend war dabei Bezzecchis Sprint-Ergebnis am Samstag: Er holte in dieser Rennform erst sein zweites Podium des Jahres und hielt den Schaden in Grenzen, indem er nur sechs Punkte auf den Rennsieger Marquez einbüßte. Am Sonntag kippte das Bild jedoch deutlich gegen ihn. Bezzecchi „blutete 25 Punkte“, ohne dass er dafür etwas konnte, nachdem Teamkollege Jorge Martin ihn in Kurve eins aus dem Rennen nahm.

Durch diesen Umschwung konnte Marquez den Rückstand massiv verkürzen. Er hat den Vorsprung Bezzecchis inzwischen auf 72 Punkte reduziert und ist auf Platz fünf in der Gesamtwertung vorgerückt. Damit positioniert er sich als ernsthafteste Gefahr für die Titelhoffnungen von Aprilia. Laut der Berichterstattung gilt Marquez dabei als die größte Bedrohung für die Aprilia-Piloten – nicht die Fahrer direkt vor ihm in der Tabelle, also Fabio Di Giannantonio (Dritter) und Pedro Acosta (Vierter). Das unterstreicht, wie viel Gewicht sein Ruf hat.

Trotz des Schwungs argumentiert dieselbe Quelle, dass ein kompletter Comeback-Triumph im WM-Kampf dennoch unwahrscheinlich bleibt. Sie verweist auf historische Grenzen bei Aufholjagden aus großen Rückständen: Noch nie hat ein Fahrer mit mehr als 91 Punkten Rückstand den Titel gewonnen. Als Beispiel wird Francesco Bagnaia genannt, der 2022 von Fabio Quartararo aufholte. Außerdem heißt es, dass der Titelverteidiger nach Mugello bereits 102 Punkte hinterhergelegen habe. Und das letzte Mal, dass ein Fahrer die WM gewann, nachdem er wegen einer Verletzung ein Rennen verpasst hatte, liegt bis 1992 zurück: Damals konnte Wayne Rainey Mick Doohan nur deshalb überholen, weil die lange Zwangspause ihm half.

Der Artikel rahmt den Titel 2026 als potenziell kompliziert durch die Umstände rund um Marquez’ Angriff ein. Es wird angedeutet, dass, falls entweder Bezzecchi oder Martin gewinnt, an der Leistung womöglich ein „Asterisk“ hängen könnte – weil sich die Diskussion wohl darum drehen würde, ob der Champion Marquez wirklich in Bestform geschlagen hat. Die Quelle beschreibt das als modernen Sportdiskurs: Wenn Marquez das Comeback nicht zu Ende bringt, könne der Erfolg des Titelgewinners als weniger vollständig dargestellt werden – mit dem Argument, der Titel sei gewonnen worden, ohne einen komplett fitten und in Topform fahrenden Marquez besiegt zu haben.

Bezzecchis Lage wird derweil als stark in der Performance beschrieben. Er habe sich nicht nur in dieser Saison, sondern auch in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres als Teil der MotoGP-Elite etabliert, auch wenn die Quelle sagt, dass er immer noch zu viele Fehler macht. Martin, der bereits einen Titel gewonnen hat, wird ebenfalls als wahrscheinlicher Anwärter eingeordnet.

Als Aprilia-eigene Führung wird genannt, dass man den Grad des Erfolgs künftig noch stärker steigern wolle – indem man Marquez von nun an genau dann schlägt, wenn er in seiner besten Verfassung fährt. Außerdem kommt Jorge Lorenzos Sichtweise ins Spiel: Marquez hätte bei Honda womöglich weiter Titel gewinnen können, wenn nicht in den frühen 2020er-Jahren lang anhaltende Armprobleme dazwischengekommen wären. Und es wird darauf hingewiesen, dass Marquez, als er diese Operationen 2024 endlich hinter sich ließ, auf einem Ducati fuhr, die bereits ein Jahr alt war – was seine Fähigkeit beeinträchtigen könnte, mit Martin und Bagnaia gleichzuziehen.

Am Ende betont der Artikel: Entscheidend ist letztlich nur der Name auf dem Pokal. Solange Marquez aber weiterfährt, wird jede Saison durch eine Marquez-brillengläserne Perspektive interpretiert.

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